«Das ist weit jenseits von dem, was man normalerweise macht.» Diese Zusammenfassung des vorsitzenden Richters bezieht sich auf einen Fall, der sich am frühen Abend des letzten Juli-Freitags 2017 beim Bahnhof Rüti ereignete, und vor ein paar Tagen vor dem Bezirksgericht Hinwil verhandelt wurde.
Noch zugeschlagen, als das Opfer am Boden lag
Laut Anklage hatten damals zwei Kollegen unvermittelt einen auf einer Bank sitzenden Mann angegriffen. Denjenigen Mann, der am Vorabend den jüngeren der beiden Kollegen in der Wohnung seiner Freundin – sie war die Ex-Freundin des dann in Rüti Angegriffenen – mit einem Beil bedroht haben soll.
Die zwei Männer aus dem Kanton St. Gallen schlugen ihrem Opfer mit Füssen und Fäusten gegen den Kopf und andere Körperteile; selbst dann noch, als der Attackierte am Boden lag. Schliesslich zerstörte der jüngere der beiden heute 27 und 33 Jahre alten Schläger die Brille und das Handy ihres Opfers. Dass das Opfer diesen Angriff ohne schwere Verletzungen und Behinderungen überstand, das bezeichnete der Richter als reinen «Glücksfall».
In Hinwil randaliert

