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Blaulicht

Geldwäscherei im Kleinen führte zu grosser Strafe

Ein Volketswiler hat sich als Gehilfe von Gaunern aus Benin betätigt. Dafür erhielt er ein paar hundert Franken Provision – und muss nun ein Mehrfaches davon als Strafe zahlen.

Geldwäscherei – wer diesen Begriff hört, denkt an riesige Summen, an illegale Geldtransfers über mehrere Jahre hinweg, an die Mafia. Doch eine solche Straftat läuft gelegentlich auch im viel, viel kleineren Rahmen ab, wie der Fall eines Volketswilers zeigt.

Bei Geldwäscherei geht es darum, illegal erworbene, also «dreckige», Werte in den legalen, also «sauberen», Wirtschaftskreislauf einzuspeisen. Das passiert in der Regel durch das Verschieben von «schmutzigem» Geld über verschiedene Stationen, sodass letztlich die Herkunft des Geldes nicht mehr nachvollzogen und das Geld deshalb von Strafverfolgern auch nicht beschlagnahmt werden kann.

Geldwäscherei – ganz einfach

Das tönt etwas kompliziert – und ist es in Realität oft –, kann aber auch so einfach ablaufen, wie es in der Region zwischen Mai und November 2017 passierte. Während dieser Zeit erhielt ein heute 60-jähriger Volketswiler auf seinen Konten bei der Post Finance und einer Zürcher Oberländer Regionalbank von 20 Personen Zahlungen zwischen 32 und 1000 Franken.

Insgesamt kamen so rund 9500 Franken zusammen, wie es in einem kürzlich zu diesem Fall von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassenen Strafbefehl heisst.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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