Das Ereignis war sehr ungewöhnlich, die Betroffenheit danach sehr gross: Vier elf- bis zwölfjährige Buben waren nach einer Explosion in Fehraltorf am 19. Mai 2017 zum Teil schwer verletzt worden (wir berichteten mehrfach über den Fall). Ein Unfall, der mehr als nur einen der damals mit einem Grossaufgebot ausgerückten Retter an die Grenzen brachte.
Alte Sprenkapseln explodierten
Wie Ermittlungen zeigten, waren die Buben im Lauf des Nachmittags in eine Scheune auf dem Areal einer ehemaligen Zündholzfabrik am Dorfrand Richtung Rumlikon eingedrungen. Die Fabrik war schon vor Jahrzehnten geschlossen worden. In den vergangenen Jahren sollen gemäss Medienberichten immer wieder Kinder auf dem Areal gespielt haben.
Die vier Knaben hatten dann laut Kantonspolizei in einem Gestell ein verdecktes Holzfach entdeckt, in welchem sich eine geschlossene Metallbox befand. In der Box lagerten «seit mehreren Jahrzehnten vergessene Sprengkapseln».
Die Buben machten am Boden ein Feuer und warfen einige der Kapseln hinein. Die darauf folgende Explosion führte zum fatalen Ergebnis. Wegen ihrer Gefährlichkeit dürfen Sprengkapseln nur von Personen verwendet werden, die einen Sprengausweis besitzen.

