Er ist offenbar ein eher ungemütlicher Zeitgenosse, der Mann der kürzlich vor dem Bezirksgericht Hinwil antraben musste. «Offenbar», weil sich das nicht anhand seines persönlichen Auftrittes überprüfen lässt, da er gleich zweimal einem angesetzten Prozesstermin unentschuldigt fern blieb.
«Zack-zack, eine in die Fresse»
So ist auf das negative Bild der Anklage abzustützen, die gegen zehn Gesetzesverstösse aufführt. Am schwersten wiegt dabei der Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. So soll der aus Deutschland stammende Handwerker in einer Juninacht 2015 am Bahnhof Wetzikon aggressiv herumgeschrien und sich danach mehrfach einer Kontrolle durch die Kantonspolizei entzogen haben – unter anderem, indem er demonstrativ seine Bulldogge zwischen sich und die Beamten stellte. Zudem sagte er zu den Polizisten, von denen er den einen auch als «Hurensohn» beschimpfte: «Ihr könnt froh sein, bin ich heute so gut drauf. Wenn ich will, käme ich schnell zu euch rüber und würde euch zack-zack, eine in die Fresse hauen, und schon würdet ihr am Boden liegen».
Keine zwei Monate später stiess der Mann während einer Einvernahme bei der Polizei noch üblere Drohungen aus. Er sagte laut Anklage, er werde bei einer kommenden Gerichtsverhandlung in Uster im Falle einer Verurteilung «aufräumen...und sich den Weg frei schiessen, wie er es früher getan habe».
Den Hund durchs Zimmer geworfen

