«Christoph 11» heisst der in Villingen-Schwenningen stationierte Heli der DRF Luftrettung AG, der in der Regel bei Einsätzen im süddeutschen Grenzraum zur Schweiz aufgeboten wird. Nur: dieser Rettungshelikopter konnte bislang lediglich zwischen 7 Uhr und Sonnenuntergang betrieben werden. Brauchte man in der Nacht ein schnelles Transportmittel, wurde eine Maschine aus der Schweiz und damit meistens von der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) oder aus Bayern aufgeboten.
Premiere für Bundesland
Das ist seit dem 1. Oktober nicht mehr nötig, denn neu fliegt «Christoph 11» auch nachts. Er ist damit laut einer Mitteilung der DRF «der erste 24-Stunden-Hubschrauber in Baden-Württemberg». Eine Premiere, auf die man «viele Jahre» hingearbeitet habe.
Bei «Christoph 11» handelt es sich um einen leistungsstarken, modernen H 145 des Herstellers Airbus Helicopters. Um auch bei Einsätzen im Dunkeln «grösstmögliche Sicherheit» bieten zu können, wird laut DRF nachts mit zwei Piloten geflogen – die Regel bei Rettungseinsätzen ist «nur» einer. Wie bei Ambulanzhelis üblich, gehören zur Crew noch ein Notarzt und ein Notfallsanitäter.
300 Deutschland-Flüge von Dübendorf aus

