Bewaffneter, der für Grosseinsatz sorgte, ist in Behandlung
Ein junger Mann, der mit einer Waffe hantierte, hatte am Freitagnachmittag des 21. Juli in Dübendorf für einen Grosseinsatz der Polizei gesorgt – weshalb, das bleibt im Dunkeln. Denn der 27-Jährige konnte bis heute noch nicht durch die Staatsanwaltschaft befragt werden. Dies gab eine Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft auf Anfrage bekannt.
Polizei war von Gefahr ausgegangen
Der Mann, der laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei zumindest an jenem Sommertag «offensichtlich ein medizinisches Problem» hatte, befindet sich nach Angaben der Oberstaatsanwaltschaft seither «in ärztlicher Betreuung». Ob diese Betreuung im Rahmen einer sogenannten Fürsorgerischen Unterbringung – das ist eine behördlich angeordnete Einweisung in eine Therapieeinrichtung – erfolgte und welcher Art die Behandlung ist, wird nicht bekannt gegeben.
Der 27-Jährige, der in einer Einrichtung für begleitetes Wohnen an der Zürichstrasse untergebracht war, hatte im Gebäude mit einer Faustfeuerwaffe hantiert (wir berichteten). Die alarmierte Polizei war «von einem grossen Gefahrenpotential» ausgegangen. Der Mann konnte schliesslich widerstandlos in einem Zimmer verhaftet werden.
