Vier Personen zum Teil schwer verletzt
Gegen 11 Uhr fuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem Van auf der Kempttalstrasse Richtung Illnau. Vor einer leichten Rechtskurve geriet er aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Personenwagen einer 55 Jahre alten Frau.
Anschliessend kam es zu einer Frontalkollision zwischen dem Van und dem Auto einer 56-jährigen Lenkerin. Ein viertes Fahrzeug konnte unmittelbar vor der Unfallstelle ausweichen. Die drei Lenkenden sowie ein Beifahrer wurden mit Ambulanzen in umliegende Spitäler gefahren, wie die Kantonspolizei Zürich berichtet.
Die Kempttalstrasse musste wegen des Unfalls in beide Richtungen gesperrt werden, was zu einiger Verwirrung bei umgeleiteten Automobilisten führte. Bis die grossräumige Umleitung signalisiert war, dauerte es ein Weilchen. Auf sich gestellt standen einige Autolenker mehrmals vor Strassensperren und wurden von Feuerwehrmännern Richtung Effretikon geschickt. Da sich der Unfall Eingangs Illnau ereignete, hätte man den von der Autobahn her kommenden Verkehr von der Kempttalstrasse via Grauselstrasse zur Effretikonerstrasse hinauf und somit um die Unfallstelle herum leiten können. Das ging aber nicht, weil die Grauselstrasse für Lastwagen nicht breit genug ist. Somit blieb nur die Möglichkeit, den ganzen Verkehr via Effretikon an der Unfallstelle vorbei zu lotsen. Eine Umleitung über Ottikon kam ebenfalls nicht in Frage, weil man auf diesem Weg wieder vor der Unfallstelle auf der Kempttalstrasse landete. Dass es ein Weilchen dauerte, bis die Umleitung signalisiert war, sei nicht zu vermeiden gewesen. Priorität habe die Sicherung der Unfallstelle gehabt, hiess es seitens der Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau
Nebst der Kantonspolizei Zürich standen Angehörige der Gemeindepolizei Volketswil, die Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau, die Feuerwehr Winterthur, die Stützpunktfeuerwehr Uster, Funktionäre des Forensischen Instituts Zürich sowie Vertreter der Staatsanwaltschaft See Oberland im Einsatz.
(zo)
Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

