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Blaulicht

883 Einsätze ab Dübendorf geflogen

Der Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega), der in Dübendorf stationiert ist, flog im vergangenen Jahr 883 Einsätze. Insgesamt sind die Helis und Jets der Luftretter 2016 zu über 15'000 Einsätzen aufgeboten worden.

Der Leonardo AW 169: ein Helikopter, der für die Rega zum absoluten Hightech-Gerät umgebaut wird und dann in vier Jahren zur Flotte stossen wird. (Video: Ernst Hilfiker)

883 Einsätze ab Dübendorf geflogen

Die Einsatzbasis Zürich der Rega, die auf dem Militärflugplatz Dübendorf beheimatet ist, zählt seit Jahren zu den Standorten der Luftrettungsorganisation, von denen aus am meisten Einsätze geflogen werden. Das war auch 2016 so: 883 Mal wurde der Heli aus dem Glattal aufgeboten. Also rund drei Mal pro Tag. Mehr zu tun hatten nur die Teams in Basel, St. Gallen und Bern, wie die Rega am Donnerstag an einer Medienkonferenz bekanntgab.

Doch nicht nur in Dübendorf lief es, sondern auch an allen anderen Standorten. So verzeichnete die Rega 2016 die Zahl von 15’093 Einsätzen, davon rund 11’000 mit Helikoptern.

Hightech-Heli im Bau

Helikopter sind in nächster Zeit denn auch das grosse Thema im Unternehmen: So werden schon im kommenden Jahr die Eurocopter EC 145 der Flachlandbasen – dazu gehört auch diejenige in Dübendorf – durch Maschinen des Typs Airbus Helicopters H 145 ersetzt. Und 2021 dann sollen drei Exemplare des Hightech-Helis Leonardo AW 169-FIPS kommen.

Dieser Typ, von dem weltweit bereits gegen 50 in Betrieb sind, wird für die Rega in 100 Punkten abgeändert. Dabei erhält die Maschine unter anderem eine Enteisungsanlage (FIPS als Abkürzung für die englische Bezeichnung Full Ice Protection System) und höchstwahrscheinlich ein mit Lasertechnik arbeitendes Hinderniswarnsystem – für zivile Helis dieser Grössenklasse sind das absolut exklusive Sicherheitseinrichtungen.

Kommt auch Dübendorf zum Zug?

Wo die bestellten, dank FIPS dann allwettertauglichen AW 169 stationiert werden, steht laut Rettungsflugwacht noch nicht fest. Es liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen, dass einer der Spitzenhelis dann von Dübendorf aus operieren wird.

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