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Bis zu elf Prozent weniger Straftaten

Im Zürcher Oberland ist es im vergangenen Jahr zu weniger Straftaten gekommen. Eine Entwicklung, die sich mit derjenigen im ganzen Kanton Zürich deckt.

Eine Türe, aufgewuchtet von Einbrechern: Zu solchen Szenen kam es im Oberland im vergangenen Jahr weniger häufig als im Vorjahr. (Bild: Kantonspolizei Zürich)

Bis zu elf Prozent weniger Straftaten

Von 99‘031 auf 92‘468: «um stolze 7 Prozent» hat die Zahl der offiziell erfassten Straftaten im Kanton Zürich abgenommen. Dies gab am Montag, 21. März, erfreut Christiane Lentjes Meili, Chefin der kantonalen Kriminalpolizei, bekannt. Die Gesamtzahl sei der tiefste Wert seit der Einführung der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) im Jahr 1980.

Präventionsarbeit wirkt

Zu dieser Entwicklung habe vor allem der Rückgang der Vermögensdelikte und der damit verbundenen Sachbeschädigungen beigetragen. Aber auch mit der polizeilichen Strategie, die viele Präventionsmassnahmen umfasse, sei man  « auf dem richtigen Kurs » .

Im Schnitt ein Minus von 6,3 Prozent

Das kantonale Ergebnis spiegelt sich auch in der Region wieder. So nahmen im Bezirk Pfäffikon die Straftaten um 2,8 Prozent ab, im Bezirk Hinwil um 5,3 Prozent und im Bezirk Uster gar um 10,9 Prozent. Dies entspricht im Schnitt einem Minus von 6,3 Prozent und damit fast genau gleich viel wie dem Gesamt-PKS-Minus von 6,6 Prozent. In den Bezirken Pfäffikon und Hinwil kam das Resultat durch eine Abnahme in allen Straftatgruppen zustande, im Bezirk Uster gab es einen Rückgang, obwohl bei Taten gegen Leib und Leben, Raub, Drohung und Taten gegen die sexuelle Integrität eine Zunahme zu verzeichnen war.

Der Bezirk Uster bleibt denn auch diejenige Oberländer Region, in der Gesetzesbrecher am häufigsten zuschlagen. So weist die PKS für das vergangene Jahr dort 5965 Taten aus, im Bezirk Hinwil waren es 3511 Taten, im Bezirk Pfäffikon 2449.

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