Stadtrat setzt Rahmenbedingungen für O-Bike
Die Firma O-Bike möchte in Winterthur ein stationsloses Veloverleihsystem anbieten. Die Stadt begrüsst dies in einer Medienmitteilung als «innovatives Konzept» und habe Sympathien dafür.
Das System funktioniert über eine App. Sie zeigt die Standorte der verfügbaren Velos an, die auf öffentlichen Veloabstellplätzen parkiert sind. Mit der App kann die Kaution und die Miete bezahlt und das Velo auf- und abgeschlossen werden.
Negativen Entwicklungen durch Bewilligung vorbeugen
Der Stadtrat sei sich aber bewusst, dass die Umsetzung zu negativen Auswirkungen führen könnte, wie Erfahrungen in anderen Städten zeigen. «Dazu gehören insbesondere ein Überstellen der öffentlichen Abstellanlagen oder das Abstellen der Velos an nicht zugelassenen Stellen».
Deswegen habe man sich seitens Stadt entschieden, dass für das Angebot von O-Bike in Winterthur ab 150 Velos eine polizeiliche Bewilligung nötig ist. «Denn insbesondere im Stadtzentrum stellt, aufgrund der heute schon knappen Veloabstellplätze, das Angebot einen gesteigerten Gemeingebrauch des öffentlichen Grundes, gemäss Art. 31 der allgemeinen Polizeiverordnung, dar.»
Die Situation der knappen Veloabstellplätze werde sich in den nächsten Jahren durch die Bauarbeiten für den Ausbau des Hauptbahnhofes und der Teilprojekte der Masterplanungzudem noch verschärfen.
O-Bike sei über diese Sachlage orientiert worden.

