Reinhard Giger sagte es betont abschliessend: «Wir haben keinen Plan B. Wenn der Gestaltungsplan nicht durchkommt, müssen wir mit der Planung des Spitals wieder von vorne anfangen.» Trügt nicht aller Schein, braucht sich der Verwaltungsratspräsident des Spitals Uster in dieser Hinsicht jedoch keine Sorgen zu machen. Nennenswerter politischer Widerstand ist gegen das Vorhaben einen Monat vor der Volksabstimmung nicht erkennbar – das machte der gestrige Info-Abend des Komitees Pro Spital Uster klar.
«Wirklich keine Fragen?», fragte Komitee-Co-Präsident Martin Bornhauser fast ungläubig die rund 80 Anwesenden im Ustermer Gemeinderatssaal. Wirklich: keine.
Klare Sache im Gemeinderat
So war es den Referenten vorbehalten, durch den Abend zu führen und für den geplanten Um- und Ausbau des Spitals zu werben. Die Rollen waren klar verteilt: Verwaltungsratspräsident Giger zeigte die Entwicklung der Patientenzahlen auf, die eine Erhöhung der Spitalbettenzahl von heute 200 auf 270 dringend notwendig mache. SVP-Gemeinderat Rolf Denzler erklärte als Präsident der Kommission für Planung und Bau, warum das Ustermer Parlament den Gestaltungsplan ohne Gegenstimme gutgeheissen habe. Und Unternehmerin Karin Lenzlinger, Co-Präsidentin des Pro-Komitees, betonte die Wichtigkeit des Spitalausbaus als Standortfaktor.
Patienten im Gang

