15‘000 Franken Sachschaden nach Unfall in Unterführung
Der Betonmischer, der am Dienstagmorgen um 7.30 Uhr in der Bahnunterführung Dammstrasse stecken geblieben ist, verursachte ein kurzzeitiges Verkehrschaos im Zentrum Uster. Durch die Strassensperrung und die Umleitungen stauten sich bei den beiden Bahnübergängen Pfäffikerstrasse und Winterthurerstrasse die Autos, die Buslinie 725 verkehrte gemäss Auskunft des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV mit grösseren Verspätungen. Nach gut einer Stunde hatten die Rettungskräfte die stark frequentierte Verkehrsachse wieder geräumt. In der Folge normalisierte sich die Verkehrslage rasch.
Lastwagen beschädigt
Der Sachschaden beläuft sich gemäss der Stadtpolizei Uster auf geschätzte 15‘000 Franken. «Den grössten Schaden gab es am betroffenen Lastwagen», sagt der stellvertretende Kommandant Christian Götz. Die Decke der Unterführung sei auf den ersten Blick nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogen worden.
Es ist bereits das vierte Mal innerhalb von drei Jahren, dass ein Lastwagen in der Unterführung Dammstrasse stecken blieb. Nach den ersten beiden Fällen im Jahr 2014 wurden unterhalb der Brücke reflektierende Balken installiert. Der letzte Unfall ereignete sich im Januar 2016. Damals krachte ein ortsunkundiger Fahrer eines Grossverteilers in die Unterführung.
Keine baulichen Massnahmen
Bleibt die Frage, ob die Häufung solcher Vorfälle keine baulichen Massnahmen nötig machten, etwa im Stil der Vorrichtungen mit Querbalken, welche vor vielen Parkhäusern oder auf Autobahnen vor Tunnels installiert sind und die zulässige Höhe signalisieren. Gemäss Götz ist derzeit nichts geplant. «Die Maximalhöhe der Unterführung ist mehrmals signalisiert», sagt er.

