Gesellschaft

Auf dem Waldfriedhof in Gossau müssen drei Bäume weichen

Ein Ahorn und zwei Lärchen müssen aus Sicherheitsgründen auf dem Waldfriedhof ihr Leben lassen. Gräber sind aber keine betroffen.

Auf dem Waldfriedhof in Gossau müssen drei Bäume weichen

Kraneinsatz

Ein Ahorn und zwei Lärchen müssen aus Sicherheitsgründen auf dem Waldfriedhof ihr Leben lassen. Gräber sind aber keine betroffen.

Am 31. März werden im Waldfriedhof Gossau drei Bäume gefällt, dies unter Einsatz eines Krans. Es könne temporär zu Einschränkungen auf einzelnen Wegen kommen, gibt die Gemeinde Gossau in einer Medienmitteilung bekannt.

Im Rahmen einer Baumkontrolle sind auf dem Waldfriedhof Gossau mehrere sicherheitsrelevante Gefahrenstellen festgestellt worden, vor allem abgestorbene Äste in den Bäumen. Dies gilt insbesondere entlang den Wegen und beim Eingang zum Friedhof.

Weichen müssen zwei Lärchen nahe der Berghofstrasse und der Ahorn rechts vom Friedhofeingang. «Die Gräber sind jedoch nicht von den Baumfällarbeiten betroffen», sagt Simone Künzli, Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Gossau.

Bei diesem Einsatz gehe es vor allem darum, die Sicherheit zu erhöhen und Risiken durch herabfallende Baumäste zu verringern. Bei den Wegen werde ein Baumpfleger an allen betroffenen Bäumen die gefährlichen Totholzäste fachgerecht entfernen.

Während der Fällungs- und Pflegearbeiten könne es temporär zu Einschränkungen auf den Wegen innerhalb des Friedhofgeländes kommen. Der Verkehr wird auf der Berghofstrasse auf Höhe des Waldfriedhofs am 31. März einspurig geregelt.

Ökologisch wertvolle Lebensräume

Neben dem Eingang wird ein Ersatzbaum gepflanzt. Ebenfalls wird standsicheres Totholz stehen gelassen, da dieses sehr wertvoll für die Natur ist. So kann beispielsweise das Efeu einen fünf Meter hohen Stamm der einen gefällten Lärche übernehmen.

Künftig sei im Waldfriedhof Gossau eine jährliche Kontrolle durch einen Baumpfleger vorgesehen, damit die Sicherheit langfristig gewährleistet und der Baumbestand nachhaltig erhalten werden könne.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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