«Ich wollte die Leser mit der unverblümten Realität konfrontieren»
Armut in der Schweiz
Bruno Fuchs aus Wangen-Brüttisellen hat ein Buch geschrieben mit Porträts über Menschen, die in der Schweiz in Armut leben. Für die Betroffenen war die Zusammenarbeit mit dem Autor eine emotionale Achterbahnfahrt.
Es ist ziemlich harte Kost – wer sich in die Schicksale der elf von Bruno Fuchs porträtierten Menschen vertieft, braucht einen Moment, um das Gelesene zu verarbeiten. «Ich habe vieles in der erzählten Brutalität stehengelassen», erklärt Fuchs auf Anfrage, «ich wollte die Leser mit der ungeschönten Realität konfrontieren.»
Der Autor konzentriert sich in seinem Buch bewusst darauf, die Protagonisten sprechen zu lassen: «Mir ist es ein Bedürfnis, dass die Leser die Menschen hinter der Geschichte spüren und damit einen intensiveren Einblick in die bewegenden Schicksale erleben.» Dazwischen werden die Geschichten immer wieder von Fakten zur Armut in der Schweiz ergänzt.

