Politik

Aldi Turbenthal ist wegen Umbau geschlossen

Der Aldi in Turbenthal erhält ein neues Ladenkonzept. Er wird deshalb für rund 750'000 Franken umgebaut.

Der Aldi in Turbenthal ist eine von 30 Filialen, die umgebaut werden.

Rolf Hug

Aldi Turbenthal ist wegen Umbau geschlossen

Aldi verpasst 30 Filialen in der Deutschschweiz ein neues Ladenkonzept. Eine davon ist diejenige in Turbenthal. Der Aldi bleibt deshalb vom kommenden Samstag, 17 Uhr, bis und mit Freitag, 10. Juli, geschlossen.

Wie Aldi Suisse in einer Medienmitteilung schreibt, überzeuge das neue Ladenkonzept durch mehr Frische und Helligkeit. Zum Beispiel warte die Präsentation von Obst und Gemüse neu in einer Art Marktplatz-Charakter auf und stelle in jeder Filiale den Blickfang im Eingangsbereich dar. Zudem werde der Convenience-Bereich aufgewertet und mit einem Kühlregal ergänzt, in welchem unter anderem eine Vielzahl an gekühltem Obst und Gemüse erhältlich sei.

Dezente Farben

Weiter wird das Frischfleisch zukünftig in Kühlregalen anstatt wie bisher in Truhen präsentiert. Und nach der Kasse entsteht eine erweiterte Zone, welche künftig die Möglichkeit bietet, die Einkäufe direkt an der Kasse transportgerecht zu versorgen. Auch das optische Erscheinungsbild werde aufgewertet, heisst es in der Mitteilung. Durch neue dezente Farben, Schriften und moderne Designs.

Für den Umbau der 30 Filialen investiert Aldi mehr als 20 Millionen Franken. Mediensprecher Philippe Vetterli präzisiert, dass pro Filiale zwischen 700’000 und 800’000 Franken investiert wird. Der Aldi in Turbenthal wird am Samstag, 11. Juli, in neuem Kleid wiedereröffnet.

Wie der Schweizer Discounter in der Mitteilung ausserdem schreibt, will er sich nebst der Investition in bestehende Standorte auch weiterhin auf den Ausbau des Filialnetzes konzentrieren, um so das nächste Zwischenziel von 300 Filialen zu erreichen. Die ersten vier Filialen eröffnete Aldi vor knapp 15 Jahren. Seither ist die Zahl der Filialstandorte auf aktuell 214 gewachsen. Wachstumspotential sieht das Unternehmen vor allem in den Innenstädten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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