Blaulicht

Startschuss für Bau der 3. Röhre Gubristtunnel

Heute fand in Zürich-Affoltern die 1. Sprengung für die 3. Röhre des Gubristtunnel statt. Mit der Anschlagfeier hat das Bundesamt für Strassen ASTRA einen weiteren Meilenstein erreicht. Gebaut wird der Tunnel im Sprengvortrieb. Der Durchschlag wird voraussichtlich in rund zwei Jahren in Weiningen gefeiert werden können.

Personenwagen und Lastwagen stauen sich im Abendverkehr auf der Autobahn A1 auf der Nordumfahrung Zürich vor dem Nordportal des Gubristtunnels. (Symbolbild: Keystone/Michael Buholzer)

Startschuss für Bau der 3. Röhre Gubristtunnel

Heute Vormittag um etwa 11.30 Uhr war es soweit: Die Gemeindepräsidenten von Regensdorf und Weiningen, Max Walter und Hanspeter Haug, drückten zusammen mit Tunnelpatin Maya Grossmann den roten Knopf für die erste Sprengung zum Bau der 3. Röhre Gubristtunnel.

Der Durchbruch dieses drei Kilometer langen dreispurigen Tunnels mit einem Durchmesser von fast 16 Metern ist für 2019 geplant. Für den Sommer 2022 ist die Inbetriebnahme vorgesehen.

Engpassbeseitigung – mit Berechtigung

Carmen Walker Späh, Regierungsrätin des Kantons Zürich, sowie Filippo Leutenegger, Stadtrat der Stadt Zürich, freuen sich auf den Baustart der dritten Röhre Gubrist und versprechen sich in Zukunft von diesem Ausbau eine Entspannung der Verkehrslage in der Stadt und im Kanton Zürich.

Der Direktor des Bundesamts für Strassen ASTRA Jürg Röthlisberger wies darauf hin, dass wohl nirgends in der Schweiz mit mehr Berechtigung von einer Engpassbeseitigung gesprochen werden könne als beim Gubristtunnel. In einer ökumenischen Feier wurde die Heilige Barbara als Statue zum Schutz der Tunnelarbeiter beim Tunnelportal eingesetzt.

Umweltverträglicher Abtransport

Um die geschätzten 550’000 Kubikmeter Ausbruchsmaterial umweltverträglich abzutransportieren, wurde beim Tunnelportal in Regensdorf eigens für zwei Jahre ein temporärer Verladebahnhof gebaut. Damit lassen sich etwa 130’000 Lastwagenfahrten vermeiden. Der Vortrieb der Sprengungen erfolgt ausschliesslich von dieser Seite her.

Da der Gubrist von bestehenden Bauwerken umgeben ist, wird beim Tunnelbau schonend gesprengt. Sprengladungen und Schallimmissionen werden  verhältnismässig gering sein. Insgesamt rechnet der Unternehmer mit ca. 6’000 Sprengungen. (zo)

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