Politik

Viele Neuerungen beim Oktoberfest Winterthur

Das Oktoberfest Winterthur findet vom 19. Oktober bis 4. November statt. Dieses Jahr gibt es einige Neuerungen, unter anderem das Alpengaudi, verrät Mitgründer Toni Schneider.

Impression vom letzten Jahr: Die beiden Gründer des hiesigen Oktoberfests, Chrigel Hirt (links) und Toni Schneider (rechts), mit dem Fassanstecher Beni Thurnheer. (Bild: Christian Saggese)

Viele Neuerungen beim Oktoberfest Winterthur

Toni Schneider gründete vor 19 Jahren das Oktoberfest Winterthur gemeinsam mit Chrigel Hirt. Ein Jahr vor der grossen Jubiläumssause wartet der bierselige Anlass bereits mit zahlreichen Neuerungen auf, verrät er im Gespräch. Los geht das Oktoberfest für die Öffentlichkeit am Donnerstag, 19. Oktober.

Bald beginnt das 19. Oktoberfest Winterthur. Wie laufen die Vorbereitungen, alles im Zeitplan?

Toni Schneider: Wir sind im Schlussspurt und arbeiten an vielen kleinen Details. Den groben Zeitplan können wir aber einhalten und werden pünktlich zur Eröffnung bereit sein.

Sind für dieses Jahr Neuerungen geplant?

Ja, einige! Diese sind vor allem ausserhalb der Reithalle sicht- und spürbar. Wir werden beispielsweise das Vorzelt mit einem Holzboden und einer neuen Dekoration aufwerten.
Zudem werden wir erstmals das Alpengaudi als Ergänzung zum bestehenden Angebot anbieten können. Ein schönes Alpen-Village auf dem Aussengelände ergänzt das bisherige Angebot mit Getränken und neuen Köstlichkeiten. Hierfür ist keine Reservation und kein Oktoberfestbändel nötig! Mit diesem Angebot wollen wir erreichen, dass jeder Winterthurer und jede Winterthurerin täglich vorbei schauen kann. Gäste ohne Oktoberfest-Erfahrung und Stammgäste sind sehr willkommen.

Sie wechselten kürzlich zu Doppelleu. Ändert sich nun auch das Bierangebot am Oktoberfest?

Jein. Im Festzelt bieten wir das gewohnte, bekannte und bewährte Biersortiment an. Mit der Ergänzung Alpengaudi bietet sich mir und Doppelleu nun die Gelegenheit, die Bierkultur auf dem Festgelände auszubauen.

Schon nächstes Jahr könnt ihr das grosse 20-Jahr-Jubiläum feiern. Wie erklären sie sich den lang anhaltenden Erfolg des Fests?

Kontinuität ist sehr wichtig. Unsere Besucher wissen, was sie erwarten können. Die Veränderungen sind nicht gross, finden jedoch statt. Beispielsweise beim Austausch der Musikgruppen, der Verjüngung des Servicepersonal oder der Anpassung der Infrastruktur. Zudem haben wir keine Skandale,es herrscht eine grosse Sicherheit auf dem Festgelände, wir offen für junge und ältere Besucher und bieten faire Preise!

Weitere Informationen, Tickets etc. unter www.oktoberfest.ch

Was hat sich über die Jahre besonders verändert?

Die grösste Veränderung ist wahrscheinlich das Verhältnis von Männlein und Weiblein am Fest. Heute ist der Anteil von Frauen teilweise fast 50 Prozent!
Der totale Bierkonsum ist etwas rückläufig, dafür ist die Stimmung, der Flirtfaktor und der Spass wesentlich höher als früher. Das Fest hat an Qualität gewonnen!

Seit sieben Jahren ist die Miss-Wahl ein fester Bestandteil. Was muss Ihrer Ansicht nach eine gute Miss Oktoberfest mitbringen?

Das Aussehen ist die Basis des Erfolges. Dies alleine genügt jedoch bei weitem nicht. Die Bereitschaft, während dem Fest eine hohe Präsenz zu zeigen, mit den Gästen anzustossen und Selfie-Resistenz zu sein ist sehr wichtig! Aber auch Kontaktfreudigkeit, Einsatzbereitschaft, ein Fahrausweis sowie das Mindestalter 18 sind wichtige Faktoren. Zusammenfasend suchen wir eine junge, aufgestellte und lustige Miss Oktoberfest.
 
Verbinden Sie auch weniger gute Momente mit dem Fest?

Eigentlich nicht. Für mehrere tausend Gäste am Fest haben wir sehr wenig Reklamationen und Ärger. Natürlich wünschen wir uns weniger zerschlagene Krüge und Festbänke, aber wo gefeiert wird, kann auch einmal etwas kaputt gehen. Solange der Schaden bezahlt wird…
 
Worauf freuen Sie sich dieses Jahr persönlich am meisten?

Auf das Alpengaudi und den Oktoberfest Stadl! Die Eröffnung und der Einzug der Wiesnwirte ist aber auch immer ein spezieller Moment.

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