Schulhaus Weidli: «eine Architektur-Ikone»
Am Samstag wurde der Erweiterungsbau des Schulhauses Weidli in Uster gefeiert. An der Einweihung hielten unter anderem Thomas Pedrazzoli, Präsident der Sekundarstufe Uster, oder Thorsten Breyer, Leiter der heilpädagogischen Schule, kurze Ansprachen.
«Zeitgenössische Erweiterung»
Für Pedrazzoli ist der Bau vor allem aus architektonischer Sicht bemerkenswert: «Uster hat mit diesem Schulhaus eine Architektur-Ikone mehr», sagte der Sekundarschulpräsident. Für ihn besticht das Bauwerk vor allem durch seine schnörkellose Geradlinigkeit. Trotzdem wirke es in den Räumen «angenehm warm».
Auch Architekt Marc Eigenmann betonte den architektonischen Aspekt: Es sei kein Zufall, meinte er augenzwinkernd, dass das Gebäude genau am europäischen Tag des Baudenkmals eröffnet werde. Für ihn ist es «die zeitgenössische Erweiterung der bestehenden Schulanlage».
Annett Krassnitzer, Schulpflegerin und Präsidentin der Baukommission, betonte vor allem die breite Abstützung des Projektes in Gemeinderat, Schulpflege und Bevölkerung. Trotz über 100 beteiligter Unternehmen habe der Bau «unkompliziert und speditiv» errichtet werden können.
Im Anschluss an den offiziellen Festakt folgte eine Führung durch die neuen Räume.
11,54 Millionen Franken
Im Mai 2014 hatte der Ustermer Gemeinderat den Ausführungskredit in der Höhe von 11,54 Millionen Franken für die Bauarbeiten genehmigt. Die Sekundarschulpflege Uster gab daraufhin im Juni 2012 den Auftrag für einen Architekturwettbewerb, um wegen der wachsenden Schüleranzahl die Erweiterung des Schulhauses Weidli in Angriff zu nehmen. Im Erweiterungsbau sind sowohl die Sekundarklassen der regulären als auch der heilpädagogischen Schule Uster untergebracht. (gu/khe)