Politik

Die Greifvogelstation in Zahlen

In der Greifvogelstation Berg am Irchel lernen Vögel wieder fliegen. Wie viele Tiere im vergangenen Jahr gerettet werden konnten, verraten die Zahlen des vergangenen Jahres.

Eine junge Waldohreule in der Greifvogelstation Berg am Irchel. Auch 2017 wird Nachwuchs erwartet. Das Habichtskauzpaar soll brüten. (Bild: Twitter), Andreas Lischke, Leiter der Greifvogelstation Berg am Irchel, freut sich über die Zahlen 2016. (Bild: zvg)

Die Greifvogelstation in Zahlen

Der Lebensraum von Greifvögeln und Eulen wird durch verschiedene Einflüsse immer mehr eingeschränkt. Die Greifvogelstation Berg am Irchel setzt sich in vielfältiger Weise für das Wohl und Weiterbestehen dieser Vögel ein. Sie nimmt verletzte oder geschwächte Greifvögel und Eulen auf, pflegt sie gesund und entlässt sie wieder in die Freiheit.

Erfreuliche Zahlen

Andreas Lischke, Leiter der Greifvogelstation Berg am Irchel, freut sich über die Zahlen: «Die Station konnte auch im Jahr 2016 einen hervorragenden Pflegeerfolg erzielen. 81 Prozent der eingelieferten Patienten konnten wir wieder freilassen, im internationalen Vergleich ist das Spitzenwert.»

Konkret bedeutet das, dass 2016 174 Patienten gesundgepflegt und wieder in die Freiheit entlassen werden konnten. 103 Einzelvogel-Patenschaften wurden abgeschlossen und 3100 Besucher erfuhren in 108 Führungen mehr über die Greifvogelstation.

Projektziele 2016

  • Verschiedene Zielgruppen für die Probleme der Greifvögel und ein umweltgerechtes Verhalten im Alltag sensibilisieren
  • Stabilisierung des hervorragenden Pflegeerfolgs der Vorjahre
  • Stetige Optimierung der Pflegequalität und somit Erhöhung des Pflegeerfolgs
  • Aufbau des Angebots von Einzelvogel-Patenschaften
  • Feier zum 60-Jahr-Jubiläum der Greifvogelstation

Projektbudget 2016

Das Projektbudget der Greifvogelstation im Jahr 2016 betrug 232’000 Franken.

Jööh-Alarm im April auf der Greifvogelstation: [% part %][% part-1 %][% part %]

Ausblick

Wie die Station meldet, wird im Jahr 2017 eine Praktikantin das Team unterstützen. Damit werde die Betriebssicherheit und Stabilität gesteigert.

Zudem wurde Nachwuchs erwartet: Das im Jahr 2016 eingezogene Habichtskauzpaar ist Teil eines Wiederansiedlungsprogramms und sollte im Frühling 2017 zum ersten Mal brüten. Tatsächlich: Im März war es dann soweit: Sidra und Strixi sind Eltern geworten. Wenn die Jungen ca. 70 Tage alt sind, werden sie in Österreich ausgewildert.

So sieht ein Habichtskauz aus (Quelle:Youtube):
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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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