So sieht die Workeria aus
Seit dem 1. April betreibt der Technopark Winterthur die Workeria. Die hiesige Förderungs-Institution von Start-ups und anderen Winterthurer Neo-Unternehmen bietet auf 200 Quadratmetern verschiedene Räume mit acht permanenten und sechzehn flexiblen Arbeitsplätzen an, die motivieren und inspirieren sollen. Mit einem Anlass eröffnet der Technopark seine Workeria nächsten Montag offiziell (wir berichteten).
Workeria-Zugang läuft digital
Einige Tage vor der Eröffnung gewährte Thomas Schumann, Geschäftsleiter des Technoparks, einen Einblick in die Workeria. Bereits der Eingang zum Coworking Space ist ein kleines Highlight.
So funktioniert der Zugang zur Workeria (Handyvideo: Michael Hotz):
Statt mit einem Schlüssel öffnet man die Tür mit einer App, die das High-Tech Start-up Swissprime aus der Zürichsee-Gemeinde Au entwickelte. Das Schliesssystem lieferte die Fand AG, ein Unternehmen für Einbruchsschutz und Sicherheitstechnik.
Hat man die Türe überwunden, steht der Besucher mitten in der Lounge. Thomas Schumann berichtet: «Hier sollen sich die Unternehmer informell austauschen und über Ideen diskutieren können.» Für die passende Atmosphäre sorgen Sofas, ein Stehtisch mit Barhockern, zwei Kaffeemaschinen und ein Drucker.
Nebenan befindet sich der Kreativraum. «In diesem Raum können konkrete Ideen und Strategien entwickelt werden», erklärt Thomas Schumann. Dafür stehen eine Wandtafel sowie ein Flipchart bereit.
Ein weiteres Sitzungszimmer
Das Sitzungszimmer ist mit einem langen Tisch, einer Wandtafel und einem Fernseher an der Wand ausgestattet. «Dieses Sitzungszimmer ist eine Ergänzung zu den anderen fünf, die wir in unserem Gebäude bereits haben», sagt der Geschäftsführer. Dieses könne wie die anderen ganz einfach reserviert werden.
Auch für die Reservierung ist der Technopark digital unterwegs. Via App einer slowenischen Firma lässt sich das Zimmer für den benötigten Termin buchen. Thomas Schumann sagt dazu: «Viele junge Unternehmen sind sowieso immer mit ihrem Smartphone unterwegs. Deshalb suchen wir oft nach digitalen Lösungen.»
Wenn man das Sitzungszimmer passiert, landet man im eigentlichen Arbeitsraum. Hier stehen verschiedene Arbeitsnischen, die sich dank montierten Rollen leicht versetzen lassen. Für den nötigen Stromzugang hängen von der Decke mehrere Stromleisten. Ein erhöhtes Pult erlaubt das Arbeiten im Stehen.
Dass die Möblierung nicht fix installiert ist, gehört laut Thomas Schumann zum Konzept: «Die Unternehmer können sich so einrichten, wie sie das gerne möchten – und zwar jeden Tag anders, falls gewünscht.»
Der Technopark-Geschäftsführer ist sehr zufrieden, wie die Workeria daher kommt. Ein grosses Dankeschön gelte etwa der Büro Schoch Werkhaus AG. Das Winterthurer Unternehmen lieferte alle Möbel für die Workeria.