Bettina Huber setzt auf ihre Führungserfahrung
Schon länger ist bekannt, dass Ulrich Gamper aus der Wiesendanger Regierung ausscheiden wird, denn der SVP-Gemeinderat hatte vor einiger Zeit seinen Rücktritt bekannt gegeben. Ebenfalls bekannt sind die zwei Kandidatinnen, die sich um dessen Nachfolge streiten.
Die Bürger entscheiden am Sonntag, 21. Mai, ob Bettina Huber, Präsidentin der FDP Wiesendangen, oder Lucia Gerber von der örtlichen GLP in den Gemeinderat einziehen wird.
Bettina Huber setzt sich für ein starkes Wiesendangen mit hoher Lebensqualität und gesunden Finanzen ein. Deshalb unterstütze sie auch das vom Gemeinderat vorgestellte moderate Wachstum bis 2030.
Weshalb sollten Sie in den Wiesendanger Gemeinderat gewählt werden?
Bettina Huber: Unsere Gemeinde liegt mir sehr am Herzen, deshalb engagiere ich mich in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen und kandidiere für die Ersatzwahl im Gemeinderat. Als Ökonomin mit langjähriger Führungserfahrung ist es mir möglich, mich in verschiedene Ressorts des Gemeinderats einzubringen. Das frei werdende Ressort Hochbau spricht mich an, auch weil ich fundierte Erfahrung als Projektleiterin von Bauvorhaben vorweise. Ebenfalls finde ich es wichtig, dass der Gemeinderat massgeblich verjüngt wird. Ich bin 46 Jahre alt und interessiert an mehr als einer Legislaturperiode im Gemeinderat.
Welche Versprechen können Sie Ihren Wählerinnen und Wählern machen?
In meiner politischen Arbeit setze ich mich ein für ein starkes Wiesendangen mit hoher Lebensqualität und gesunden Finanzen. Der haushälterische Umgang mit den Finanzen und Investitionen ist mir ein grosses Anliegen. Auch zur Stärkung der strategischen Ausrichtung des Gemeinderats möchte ich beitragen und die Ressort übergreifende Zusammenarbeit fördern. All dies zum Wohle der Gemeindebevölkerung.
Wie soll sich Wiesendangen in den nächsten Jahren entwickeln?
Unsere Gemeinde ist finanziell sehr gut aufgestellt und soll es auch bleiben. Das vom Gemeinderat vorgestellte moderate Wachstum der Gemeinde bis 2030 unterstützen wir als FDP Wiesendangen, da die Gemeinde über eine gut ausgebaute und auf 7500 Einwohner ausgerichtete Infrastruktur verfügt. Ebenfalls begrüssen wir die geplante Einzonung des Arbeitsplatzgebietes, da wir in Gemeinde und Region über zu wenig Arbeitsplätze verfügen.
Ein gegenwärtig grosses Thema in Ihrer Gemeinde ist der Ortsverkehr. Welche Massnahmen sollten in diesem Bereich ergriffen werden?
Die FDP Wiesendangen engagiert sich für die Reduktion des Durchgangsverkehrs und begrüsst Temporeduktionen auf Gemeindegebiet, basierend auf Analysen der Verkehrsflüsse. Mit der Zukunftskonferenz Verkehr und den laufenden Arbeiten in der neu gebildeten Begleitgruppe Verkehr sind wir hier auf guten Wegen.