Politik

Neue Online-Plattform hilft bei der Studienwahl

Das Angebot an Studiengängen wächst von Jahr zu Jahr. Sich einen Überblick zu verschaffen und die Qualität der Studiengänge zu beurteilen, ist alles andere als einfach. Die neue Online-Plattform Eduwo hilft nun dabei.

Die vier Gründer: Benjamin Vidas, Raphael Tobler, Simon Schwizer und Lukas Huber. (Bild: zvg)

Neue Online-Plattform hilft bei der Studienwahl

Vier Master-Absolventen haben mit Eduwo eine Online-Ranking-Plattform entwickelt, welche mittels Erfahrungsberichten von Studierenden Transparenz in die Bildungslandschaft bringt.

Diese erste unabhängige Erfahrungsplattform für Studiengänge setzt auf die transparente Bewertung von Schweizer Hochschulen. Seit Herbst 2016 hat Eduwo über 1000 Erfahrungsberichte von aktuellen und ehemaligen Studierenden gesammelt, wie die vier Start-up-Gründer – Absolventen der Fachhochschule St.Gallen und der ZHAW – in einer Mitteilung schreiben.

Seit Mitte März sind die Bewertungen und Rankings nun auf Eduwo verfügbar. «In Umfragen hat sich gezeigt, dass Erfahrungsberichte aus dem persönlichen Umfeld einen hohen Einfluss auf die Hochschulwahl haben», sagt Co-Gründer Raphael Tobler. «Letztlich informieren sich aber 95 Prozent der Studieninteressierten über das Internet.»

Volle Transparenz

Die bislang etablierten und internationalen Rankings erfassen teilweise nur drei bis vier Hochschulen der Schweiz (ETH, HSG, UZH) oder verwenden Indikatoren, welche für Jugendliche wenig Aussagekraft haben.

Auch an Unterhaltung soll es auf Eduwo nicht fehlen (Quelle: Youtube/eduwo):

Diese Plattform setze auf volle Transparenz. «Neben den Studieninteressierten profitieren auch der Staat als Geldgeber der Hochschulen und die Hochschulen selber davon», ist Raphael Tobler überzeugt. «Wenn es dadurch weniger Studienabbrüche gibt, profitieren alle Marktteilnehmer.»

Seriosität und Qualität im Fokus

Grundsätzlich werden alle Erfahrungsberichte erst nach einer Kontrolle durch Eduwo veröffentlicht. Bei diskriminierenden, beleidigenden, rufschädigenden, rassistischen oder vulgären Aussagen besteht keine Toleranz, und die Erfahrungsberichte werden umgehend gelöscht. Von allen bisher abgegebenen Bewertungen mussten bislang lediglich zwei entfernt werden. (eka)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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