Welcher Schüblig schmeckt am besten?
Den Schüblig-Ziischtig feiern die Oberländer schon seit hunderten von Jahren. Der Brauch geht in die Zeit vor der Reformation zurück. Damals wurde während der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag auf Fleisch verzichtet. Deshalb verspeiste die Bevölkerung am letzten Tag vor Aschermittwoch die letzte Fleischmahlzeit vor Ostern. Auch nach der Reformation, die die Fastenzeit abschaffte, pflegte man den Brauch weiter. Deshalb stellen alle Oberländer Metzger für diesen Tag diverse Schüblige her, die während des übrigen Jahres nicht erhältlich sind.
Die Qual der Wahl
Die ZO/AvU-Redaktion tat sich schon am Montag an Würsten gütlich und testete 13 Schübligsorten der Metzgerei Minnig aus Bubikon. Neben ungeräucherten, stark geräucherten sowie traditionellen Sorten wie dem St. Galler Schüblig probierte die Redaktion auch ausgefallenere Varianten wie Chümmi Schüblig, Chäs Schüblig, Füürwehr Schüblig oder Räuber Schüblig. Dazu gab es kein Kartoffelsalat, dafür Holzofenbrot und ganz viel Senf. Hier sind die Top sechs.
Wie die Schüblige gemacht werden, lesen Sie hier.