Politik

«Bachelor»-Céline braucht Job in Uster nicht mehr

Keine Kandidatin sorgt beim «Bachelor» auf 3+ für so viel Gesprächsstoff wie Céline. Die freizügige Coiffeuse arbeitete in Uster - bis vor Kurzem.

Céline Schiess kennt bei «Der Bachelor» keine Tabus. (Bild: Screenshot 3+)

«Bachelor»-Céline braucht Job in Uster nicht mehr

Die Hair Factory in Uster war bis vor einer Woche der Arbeitgeber von Céline Schiess. Die 21-Jährige, die gegenwärtig mit betont offenherzigen Auftritten in der 3+-Kuppelshow «Der Bachelor» auffällt, hat ihren Job als Coiffeuse laut dem «Blick» vor einer Woche hingeschmissen – oder war sie aufgrund der eher schlechten Publicity für das Unternehmen nicht mehr tragbar?

Bei der Hair Factory will man sich auf Anfrage von Züriost nicht zum Thema äussern. Es sei jedoch richtig, dass Schiess nicht mehr in der Filiale beim Ustermer Bahnhof arbeite. So bleibt als Anhaltspunkt nur die knappe Aussage von Céline selbst, die bekräftigt, dass die Trennung «in gegenseitigem Einvernehmen» erfolgt sei.

«Brauche keinen Job»

Bei Bachelor Janosch Nietlispach zeigt die junge Frau aus Opfikon, die bereits mit 18 Jahren ihre Brüste operativ vergrössern liess, jeweils weniger Hemmungen. Bereits in der ersten Sendung präsentierte sie dem verdutzten vierfachen Kickbox-Weltmeister ihren nackten Oberkörper und bezeichnete ihre Brüste als «Dolce» und «Vita».

Ihre Zukunft hält Céline auch ohne ihren Job für gesichert. Auf Youtube, wo sie mit Videos über ihr (Sex-)Leben berichtet, hat sie über 5000 Fans. «Ich habe keinen Job und brauche auch keinen», sagt sie im «Blick».

Céline Schiess alias Céline Centino berichtet auf Youtube über ihr erstes Mal. (Quelle: Youtube/Céline Centino)

Dass sich körperliche Freizügigkeit in der Öffentlichkeit und ein normaler Job nicht immer gut vereinen lassen, musste 2009 eine Primarschullehrerin aus Wolfhausen erfahren, die als «Blick»-Girl posierte. Eine Entlassung stand damals nicht zur Diskussion, die Vorbildfunktion der Dame als Lehrerin gab allerdings zu reden. (zür)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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