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Der Pfäffikerseelauf im Video

Dadi Fikru (Äth/Uster) und Petra Kurikova (Tch/Oberglatt) feierten die Tagessiege am Pfäffikerseelauf. Impressionen vom Anlass sind im Video von Züriost festgehalten.

Bei den Frauen gewann die Tschechin Petra Kurikova den Pfäffikerseelauf. (Bild: Christian Merz), Die Grüningerin Raja Aellig-Urner litt, schaffte es aber auf den dritten Platz. (Bild: Christian Merz), Auera Fikru Dadi gewann den Pfäffikerseelauf bei den Männern in beeindruckender Manier. (Bild: Christian Merz), Christian Mathys musste beissen, holte sich als Zweiter aber den Sieg am Züri Lauf Cup. (Bild: Christian Merz)

Der Pfäffikerseelauf im Video

Seinen Vorjahrestriumph für die 12,2 km um den Pfäffikersee verpasste Christian Mathys aus Bülach. Das war begründet, und der 29-Jährige konnte damit umgehen. Deutlich mächtigere Konkurrenz aus Afrika erwuchs ihm diesmal. Und dank eines gut eingeteilten Rennens verbesserte er sich zusehends: nach 5,5 km auf Platz 3 und nach 7 km auf Platz 2.

Impressionen vom Pfäffikerseelauf. (Video: Fabio Meier)

Das war gut, denn nur Dadi Fikru aus Uster lag vor ihm. Die hoch gehandelten und acht Tage zuvor am Greifenseelauf ganz vorne mithaltenden Hirum Wandangi (Kenia) und Negussie Bekele (Äthiopien) konnten ihm nicht Paroli bieten.

Aber Mathys kalkulierte ebenso mit der Gesamtwertung um den Züri-Lauf-Cup 2016. Diese führte er vor dem Schlussrennen vor Fikru an. Und klar war, dass er rund 30 Sekunden verlieren durfte auf den nun vor ihm Laufenden. Also forderte er alles von sich – und erreichte das Ziel 31,3 Sekunden nach dem Äthiopier.

Genaues Nachrechnen nötig

«Da geht es um Zehntel», war Mathys sofort klar. Genaueres Nachrechnen war verlangt. Dieses ergab Punktegleichheit. Genaueres Nachlesen des Reglements wurde nötig. In diesem ist festgehalten, dass das bessere Streichresultat gilt. So eng ist die Entscheidung im traditionellen Laufcup noch nie gewesen.

Und festzuhalten gilt es das Belebende dieses Zweikampfes. Mit 38:17 Minuten realisierte Fikru die zweitbeste, je um den Pfäffikersee gelaufene Zeit. Und auch Mathys sprach bei seinen 38:49 Minuten von «einer sehr, sehr erfreulichen Zeit». Erstmals seit Jahren wurden wieder Zeiten von weniger als 40 Minuten gelaufen – und das trotz hoher Temperaturen. Mathys blieb  1:15 Minuten unter seiner letztjährigen Siegerzeit. «Dieses Rennen macht in verschiedenster Hinsicht Freude», strahlte er.

Aellig musste leiden

Bei den Frauen setzte sich die in Oberglatt wohnhafte Tschechin Petra Kurikova in 46:51 Minuten souverän durch. Als Dritte 1:14 Minuten hinter der Siegerin und 37 Sekunden hinter der zweiten Katrin Saly profilierte sich die Grüningerin Raja Aellig-Urner. «Ich bin zufrieden, auch wenn ich leiden musste.» Ihr viertes Rennen innerhalb von vier Wochen betritt die 28-Jährige vom LC Zürich. Das zehrt an den Kräften, zumal nach einer langen Saison.  Aber Aellig musste sich nicht besonders motivieren. Von einer «coolen Strecke» sprach die Logopädin an der Schule Pfäffikon und davon, dass ihr die hohen Temperaturen nicht besonders zugesetzt hatten, sie diese vielmehr genoss. Und feiern konnte sie ein weiteres erfreuliches Resultat in diesem Herbst.

Nicht ganz die erwünschte Anziehungskraft übte das Prachtwetter auf das Gros der Läufer aus. Mit 1843 Gemeldeten blieb man deutlich unter dem Rekordergebnis von 2300. (Jörg Greb)

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