«Da Pepino» zieht erneut um
Sitzt man im neuen Lokal des «Da Pepino» an der Tösstalstrasse 9 in Wetzikon, erinnert absolut nichts daran, dass die Betreiber erst seit dem 1. Juli hier sind. Es wirkt, als wäre die Restaurant-Pizzeria bereits seit Jahren hier und nicht frisch von der Bahnhofstrasse umgezogen. Die Einrichtung ist wie im alten Lokal in Rot-Gelb gehalten, die eine Wand ziert ein grosses Bild der Lagunenstadt Venedig, und an den Tischen draussen geniessen Gäste in der lauen Sommerluft Pizza oder ein Fleischgericht zum Abendessen.
Alles, wie es war
Genau das sei auch das Ziel, sagt Oemer Yalcin, der den Familienbetrieb seit 13 Jahren führt: «Für unsere Gäste hat sich nichts geändert, und das soll man merken: Vom Essen bis zum Service ist alles wie bisher, lediglich an einem neuen Standort.» Nach wie vor setzt das «Da Pepino» auf authentische italienische Küche mit saisonalen Spezialitäten.
Der Umzug selber ging in-nert Wochenfrist über die Bühne. Bis am 30. Juni hatte der Betrieb an der Bahnhofstrasse geöffnet. «Es war zwar sehr stressig, aber alles lief nach Plan», so der Geschäftsführer zufrieden. Er ist froh, ein neues Lokal zu haben. «An der Bahnhofstrasse wurde es zunehmend zu einer Belastung, weil wegen des Umbaus zu lange unklar war, ob unser Vertrag verlängert wird oder nicht.»
Schwierige Suche
Von Anfang stand fest, dass die Pizzeria Da Pepino in Wetzikon bleibt, weil man hier seit der Eröffnung vor 13 Jahren bis heute verwurzelt ist. Die Suche nach einem neuen Lokal hatte sich schwierig gestaltet. «Wir brauchen eine gewisse Infrastruktur und wollten gleichzeitig zentral bleiben – viele Lokale waren aber schon vermietet», blickt Yalcin zurück. Dank dem guten Namen, den man sich über die Jahre erarbeitet habe, habe sich schliesslich die Möglichkeit ergeben, neben den Ochsenkreisel zu ziehen.
Neu mit Bar
Wie zuvor befinde man sich an einer zentralen Lage, habe eine grosse Küche. Auch der Pizza-Lieferdienst lasse sich weiterhin organisieren. Am neuen Standort lädt eine Bar ein, einen Umtrunk zu nehmen. Nachteilig hingegen sei, dass sich die Anzahl Plätze auf 50 halbiert habe – und dass sich die Parkplätze auf der anderen Strassenseite befinden. Man bitte die Gäste deshalb zu reservieren.
Neu sind nicht mehr fünfzehn, sondern nur sieben Mitarbeitende im Einsatz. Dies lasse sich aber dank dem Familienbetrieb gut auffangen, so der Geschäftsführer. Der Traditionsbetrieb hat bereits einen Umzug hinter sich: Nach zehn Jahren im Einkaufszentrum Trompete zügelte man 2013 an die Bahnhofstrasse. (Fabienne Würth)