Politik

Divertimento-Fan hatte den «Schock seines Lebens»

Innert 30 Minuten waren die 60'000 Tickets für die Divertimento-Tournee ausverkauft. Während viele Fans leer ausgingen, bekamen einige dafür viermal so viele Tickets, als sie bestellt hatten.

«Es isch uhuere krass», Manu Burkart (links) und Jonny Fischer sind überwältigt vom Riesenansturm auf die Tickets ihrer Show. (Bild: Printscreen Facebook), Wenige Minuten nach Verkaufsstart warteten bereits knapp 40'000 Fans in der Warteschlange auf Starticket.ch. (Bild: Printscreen Starticket.ch), Um 12.52 Uhr kam die Hiobsbotschaft für die Wartenden: Die Tickets sind ausverkauft. (Bild: Printscreen Starticket.ch), Auf Ricardo.ch wurden kurz nach Verkaufsstart bereits Tickets zum doppelten Preis angeboten. (Bild: Printscreen Ricardo.ch)

Divertimento-Fan hatte den «Schock seines Lebens»

Als am 3. Mai der Vorverkauf für die Tournee des Komikerduos Divertimento startete, brachen alle Dämme. Innerhalb einer halben Stunde waren die 60’000 Tickets ausverkauft. Kurz danach wurden die begehrten Objekte auf Online-Auktionsplattformen feilgeboten (wir berichteten).

Doch es gibt nicht nur diejenigen Fans, die zu wenige oder gar keine Tickets ergattern konnten. Aufgrund von technischen Pannen gibt es auch solche, die bis zu viermal mehr Tickets erhielten als ursprünglich bestellt.

20 statt 5 Tickets

So berichtet beispielsweise eine Leserin von «20 Minuten», dass sie 20 Billette erhalten habe, obwohl sie nur deren fünf wollte. «Zuerst erhielt ich die Meldung, dass ich in einer Warteschlange war. Danach erschien plötzlich die Maske, in der man die gewünschte Anzahl Tickets bestellen konnte», sagt sie gegenüber der Pendlerzeitung.

Aufgeflogen sei die Panne erst, als die Abrechnung der Kreditkarte kam, mit der sie die Tickets bestellt hatte.

Geld zurück

Hätte sich die Leserin bei Veranstalter Starticket gemeldet, hätte sie das Geld zurückerhalten, sagt Pressesprecher Simon Marquard gegenüber «20 Minuten». Es habe ein paar wenige Anfragen von Kunden, bei denen die Zahlungsbestätigung nicht korrekt angezeigt wurde. Diesen Kunden habe man das zu viel bezahlte Geld umgehend zurückvergütet.

Die betroffene Leserin indes entschied sich allerdings dafür, die überschüssigen Tickets in ihrem Freundeskreis zu verteilen. Zum Einstandspreis, selbstverständlich. (dak)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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