Mietpreise: Winterthur vergleichbar mit Basel und Bern
Der Internetdienst Comparis hat alle Inserate für 3- oder 3½-Zimmer-Wohnungen ausgewertet, die im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. März 2016 in der Deutschschweiz und der Romandie auf dem Immobilienmarkt von insgesamt 16 Portalen aufgeschaltet wurden.
Daraus entstand eine Analyse der durchschnittlichen Mietpreise in den 15 grössten Schweizer Städten, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.
In Zürich und Genf wirds teuer
Der Status von Zürich und Genf als teuerste Städte im Land widerspiegelt sich in den Ergebnissen. Der Preis für eine 3- oder 3½-Zimmer-Wohnung beträgt in Zürich im Schnitt 2324 Franken im Monat, in Genf sind es 1995 Franken (siehe Bild).
«Die Preise der in den letzten zwei Jahren neu bzw. wieder ausgeschriebenen Wohnungen widerspiegeln den angespannten Wohnungsmarkt in Zürich und Genf», sagt Michael Kohlas, Immobilienexperte von comparis.ch. «In diesen Städten ist es enorm schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden.»
Winterthur leicht teurer als Bern und Basel
Winterthur folgt hinter Lausanne und Luzern auf Platz 5. 1690 Franken müssen Mieter für ihre mittelgrossen Wohnungen durchschnittlich aufwenden. Leicht billiger kommen die Berner (1655) und Basler (1640) weg. Interessant ist auch der Vergleich mit St. Gallen, das Winterthur mit um 330 Franken günstigeren Mieten Konkurrenz macht. (zür)