13 Kandidaten wollen in die Schulpflege
Nachdem sich bei den letzten Erneuerungswahlen im Frühling 2014 genau sieben Kandidaten für die sieben zu vergebenden Sitze im Volketswiler Gemeinderat gemeldet haben, kommt es nun für die Legislatur 2018 bis 2022 zu einer Kampfwahl – jedoch nicht um das Präsidium. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt kandidiert Gemeindepräsident Jean-Philippe Pinto (CVP) erneut für das Amt, das er von Bruno Walliser (SVP) übernahm. Konkurrenz droht ihm bisher nicht. Von seinen Gemeinderatskollegen wollen sich bis auf Alters- und Gesundheitsvorstand Walter Eicher (SVP) alle eine weitere Amtszeit engagieren: Regina Arter-Leuthold (SVP), Karin Ayar (FDP), Christoph Keller (parteilos), Daniel North (FDP) und auch Christian Knechtle (SVP), der im letzten Frühling in den Gemeinderat einzog, wollen es noch einmal wissen.
Den Sitz von Walter Eicher will die SVP mit Claudio Caluori verteidigen. Der 68-Jährige ist Vorstandsmitglied der SVP Volketswil, hat aber noch keine Behördenerfahrung. Den Sitz ebenfalls erobern will der 30-jährige Michael De Vita-Läubli, Präsident der GLP Volketswil-Schwerzenbach. Würde er gewählt, hätte die GLP sich ihren ersten Sitz in einer Volketswiler Behörde erkämpft. Er wäre zudem mit Abstand der jüngste Gemeinderat im Gremium. Wie für Caluori wäre es auch für De Vita-Läubli das erste Amt in einer Gemeindebehörde.
SP ohne Vertreter
Auch bei der Schulpflege meldeten sich dieses Jahr mehr Kandidaten als vor vier Jahren. Damals verdrängte der neu in die Schulpflege gewählte Yves Krismer (FDP) die damalige Schulpflegerein Claudia Müller, die als einzige Vertreterin der SP in der Gemeinde überhaupt an den Wahlen angetreten war. In diesem Jahr findet man gar keinen SP-Politiker auf den Wahllisten. Yves Krismer will dafür noch einen Schritt weitergehen und kandidiert für die Nachfolge der langjährigen Schulpräsidentin Rosmarie Quadranti (BDP). Für das Amt bewerben sich ebenfalls die parteilosen Sabine Wegmann und Peter Schnetzler, die neu für die Schulpflege kandidieren.
Unumkämpfte RPK
Die BDP will mit Raphael Banti den frei werdenden Sitz von Rosmarie Quadranti in der Schulpflege verteidigen. Neben ihm und den drei Präsidiumskandidaten wollen weitere acht Personen einen der neun Sitze in der Schulpflege erkämpfen: Maja Buchli-Zimmermann (SVP, bisher), Jean-Philippe Endters (SVP, neu), Raffaela Fehr (FDP, neu), Claudio Ferrarini (SVP, neu), Claudia Ferraro-Schrepfer (parteilos, neu), John Herter (SVP, bisher), Sara Portmann (parteilos, neu), Maja Roca-Boelsterli (parteilos, bisher) und Priska Sonderegger (SVP, bisher).
Auch in der Sozialbehörde kommt es zu einer Kampfwahl. Hier bewerben sich sechs Kandidaten für die vier Sitze. Von den bisherigen treten nur Urs Diriwächter (SVP) und Annamarie Simone (CVP) an. Anders sieht die Situation bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und der Reformierten Kirchenpflege aus, wo Anzahl Sitze mit Anzahl Kandidaten übereinstimmen. In der RPK kandidiert Hans Stamm (SVP) für den frei werdenden Sitz von Heinz Brüngger (SVP). Die vier bisherigen inklusive RPK-Präsidentin Petra Klaus (FDP) treten erneut zur Wahl an.
Reduzierte Sitze
In der Reformierten Kirchenpflege treten nur drei Bisherige erneut an. John Herter, der bereits heute die Doppelrolle von Schul- und Kirchenpfleger innehat, tritt für beide Posten wieder zur Wahl an. Er kandidiert zudem für die Nachfolge von Präsident Peter Duttweiler. Neu in die Kirchenpflege wollen Frederike Bersier, Daniela Boelsterli, Alexander Meyer und Karin Reichlin. Da die Kirchenpflege von neun auf sieben Sitze verkleinert wurde, herrscht im Gegensatz zu vor vier Jahren kein Mangel an Kandidaten.
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