Der Konjunktiv trübt ein erfolgreiches Geschäftsjahr
ZO Medien AG
Die Zürcher Oberland Medien AG hat ihr Geschäftsergebnis erneut verbessern können. 2025 gab es wieder einen Betriebsgewinn, aber die Zeiten bleiben herausfordernd.
Die Zeiten für Medienhäuser bleiben schwierig: Das vergangene Jahr war geprägt von Restrukturierungen in grossen Verlagen, von Stilllegungen von Print- und Onlinemedien und von weiterhin rückläufigen Erträgen im Werbemarkt.
In einer Zeit, in der die Anzahl von Printmedien konstant zurückgehe, sei man «stolz, als eigenständiger Verlag eine von noch 91 Tageszeitungen in der Schweiz zu produzieren», sagte Verwaltungsratspräsidentin Karin Lenzlinger am Freitagabend an der Generalversammlung der Zürcher Oberland Medien AG.
Das Wetziker Medienhaus, zu dem auch ZO-Online gehört, erwirtschaftete im vergangenen Jahr ein beachtliches Ergebnis. Hatte man 2024 die angestrebte «schwarze Null» auf Stufe Ebitda (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) mit einem winzigen Minus von 9000 Franken noch haarscharf verpasst, konnte CEO Ralph Brechlin für 2025 wieder einen Betriebsgewinn bekannt geben – den ersten seit 2022.
