Zürcher Gault-Millau-Tempel «Didi’s Frieden» schliesst – Küchenchef kommt nach Uster
Standort noch unbekannt
Mit der Schliessung von «Didi’s Frieden» endet im Herbst die Geschichte eines traditionsreichen Zürcher Edelrestaurants. Küchenchef Markus Furtner plant nun in Uster ein eigenes Lokal.
Was wäre ein Gault-Millau-Lokal ohne einen guten Küchenchef? Die Antwort erübrigt sich. Nachdem Didi Bruna, der Wirt des Zürcher Edelrestaurants Didi’s Frieden, Mitte Woche bekannt gab, sein Lokal wegen einer geplanten, ihn nicht zufriedenstellenden Sanierung Ende September für immer zu schliessen, stellt sich die Frage, wie es für seinen Küchenchef Markus Furtner weitergeht.
Das Kultlokal an der Stampfenbachstrasse in Zürich hat 15 Gault-Millau-Punkte und gilt in der Stadt seit 20 Jahren als gastronomische Grösse. Nun soll es saniert und von bisher 55 auf 100 Plätze ausgeweitet werden, wie der «Blick» berichtet.
Das Problem für den Gastronomen genauso wie für seinen Küchenchef: Die Küche bleibt gleich gross, das Lager wird sogar noch kleiner. Gegenüber «Gault-Millau» äusserte sich Didi Bruna deutlich: «Das ist für uns so nicht machbar, wir sind jetzt schon am Anschlag.»
Wirt tritt kürzer, Küchenchef zieht weiter
Für Wirt Didi Bruna hat die Sanierung, die nicht in seinem Sinne ist, auch etwas Erfreuliches – er, der im Herbst das Pensionsalter erreicht, kann etwas kürzertreten. Sein Küchenchef Markus Furtner hingegen zieht ins Zürcher Oberland weiter.
Genauer gesagt nach Uster, wo er im November ein Restaurant mit 45 Plätzen und einer Terrasse mit ebenso vielen Plätzen eröffnen will. Um welchen Standort es sich dabei handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Didi Bruna auf jeden Fall hat auf Instagram gepostet: «Ich bin sicher, dass die ‹Frieden›-Fans Markus auch in die Agglo folgen werden.»