«Es braucht einen pragmatischen Ansatz zum Thema Wehrtechnik»
Interview mit Urs Ryffel, dem CEO Huber+Suhner
Seit 2017 führt Urs Ryffel (58) die Huber+Suhner-Gruppe in Herisau und Pfäffikon. Im Interview spricht der Ingenieur über US-Zölle, einen potenziellen Blockbuster und Firmenübernahmen.
Herr Ryffel, die Frage muss kommen, bringen wir sie also hinter uns: Die USA schlagen 39 Prozent Zusatzzölle auf Importe aus der Schweiz. Hat Huber+Suhner nach dem 7. August überhaupt noch etwas aus der Schweiz in die Staaten exportiert?
Urs Ryffel, CEO Huber+Suhner: Für den Standort Schweiz, und damit meine ich auch den Standort von Huber+Suhner in der Schweiz, sind diese 39 Prozent ein sehr harter Schlag. 39 Prozent höhere Kosten kann ein Schweizer Unternehmen nicht allein schultern, sondern muss mit seinen US-Kunden sprechen und schauen, ob man diese Kosten zumindest teilweise weitergeben kann.
Was bedeuten die Zölle konkret für Ihr Unternehmen?

