Der Aufstieg der Volketswiler Gastrofamilie Wiesner
«Negishi», «Nooch» und «Outback Lodge»
Sie starteten mit einem Sandwichladen im Seefeld, heute gehören sie zu den grössten Restaurantketten der Schweiz. In einem neuen Buch verrät die Familie Wiesner ihre wichtigsten Weisheiten und grössten Fehler.
Zwei Millionen Sushi-Rollen pro Jahr, die gestapelt so hoch wie 500 Eiffeltürme wären. 660’300 Frühlingsrollen, aneinandergereiht reichten sie von Bern nach Zürich. Und 73 Tonnen Lachsfilet, so schwer wie 30’000 Ziegelsteine.
Die Familie Wiesner aus Volketswil startete 1991 mit einem Sandwichladen im Zürcher Seefeld. Heute gehört ihre Firma mit Restaurants wie «Negishi», «Nooch» und «Outback Lodge» zu den grössten Ketten der Schweiz. Viele haben wahrscheinlich, ohne es zu wissen, schon einmal in einem Wiesner-Betrieb gegessen.
Wie das Gastrobusiness im Detail funktioniert – darüber sprechen nur wenige offen. Die Wiesners tun es gerne und oft. Manuel Wiesner sagte kürzlich etwa, dass er sich 18’600 Franken im Monat auszahlt, fünfmal mehr als die Person, die in den Restaurants Geschirr spült. Mit dem Buch «Butter bis zum Rand» gibt die Familie nun einen ausführlichen Einblick in den Aufstieg ihres Unternehmens, der Familie Wiesner Gastronomie AG (FWG).

