Ein Bauer aus Nänikon führt seinen Hof zurück in die Zukunft
Serie: Regenerative Landwirtschaft, Teil 1
Eine neue Anbaumethode bringt frischen Wind in die Landwirtschaft. Das Schlagwort «regenerative Landwirtschaft» macht die Runde. Mit dabei: der Näniker Bauer Benjamin Denzler.
Im Jahr 1900 ernährte ein Bauernhof in der Schweiz höchstens zehn Menschen. Im Jahr 2025 sind es 180. Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel, erfolgreiche Züchtungen und die Mechanisierung haben diesen Quantensprung in der landwirtschaftlichen Produktivität in den letzten 100 Jahren möglich gemacht.
Im Rahmen einer sechsteiligen Serie begleiten wir den Näniker Landwirt Benjamin Denzler in den nächsten Monaten.
Denzler bewirtschaftet seinen Betrieb nach Methoden der regenerativen Landwirtschaft. In dieser Serie betrachten wir verschiedene Aspekte dieses Konzepts:
2. Teil / April: Mais-Saat ohne Pflug
3. Teil / Mai: Säen in der Gründüngung
4. Teil / Juni: Die Staffelkultur – ein Versuch
5. Teil / Juli: Saat der Gründüngung und Ernte von Weizen und Raps
6. Teil / September: Holistisches Weidemanagement
Da in der Landwirtschaft vieles von der Witterung und vom Klima abhängt, sind die Erscheinungsdaten der verschiedenen Beiträge noch nicht fixiert. (zo)
Die Mechanisierung sorgte zusätzlich dafür, dass immer weniger Landwirte immer grössere Flächen bewirtschaften können. So lag die durchschnittliche Betriebsgrösse um 1900 unter 5 Hektaren, 2023 waren es 21,8 Hektaren. Um sich das bildlich vorzustellen: Diese Fläche entspricht mehr als 30 Fussballfeldern.

