Die Furrers laden zur letzten Metzgete im «Freihof» in der Schmidrüti
Aus nach 30 Jahren
Seit zehn Generationen führt die Familie Furrer das Gasthaus zum Freihof in der Schmidrüti. Nach der Metzgete im Oktober ist für Ursula und Jakob Furrer Schluss. Dann stehen die Zeichen auf Veränderung.
«Das machen wir mit links», waren Ursula und Jakob Furrer überzeugt, als sie vor 30 Jahren das Gasthaus zum Freihof in der Schmidrüti von Jakobs Eltern übernahmen. Für die beiden sollte das Restaurant eine Zusatzaufgabe zu ihrem Landwirtschaftsbetrieb gleich nebenan sein.
Doch schnell mussten die beiden feststellen: So einfach ist die Gastronomie nicht. «Es kamen auch immer mehr Besucherinnen und Besucher», erinnert sich Ursula Furrer.
Aus dem Nebengeschäft wurde so rasch die Hauptaufgabe. Und auch wenn die Furrers aus der Landwirtschaft harte Arbeit gewohnt waren, kamen sie an ihre Grenzen. «Wir wussten zwar, wie man Rahmschnitzel mit Nüdeli kocht, aber damit kommt man auch nicht weit», erklärt ihr Mann.

