Wieso Mercedes-Benz ohne Wetzikon nicht funktionieren würde
40 Jahre Logistik-Center
Knapp 20’000 Autos hat Mercedes-Benz letztes Jahr in der Schweiz verkauft. Dass sie lange auf der Strasse bleiben, dafür sorgen 80 Mitarbeitende in Wetzikon.
Die Autobesitzenden in der Schweiz lieben deutsche Fabrikate. Der Vergleichsdienst Comparis hat vor einigen Wochen eine Studie zu Suchanfragen für Autos publiziert. Mit einem Anteil von 13,9 Prozent aller Suchanfragen war die Marke mit dem Stern die am häufigsten auf comparis.ch gesuchte Automarke – vor BMW, VW, Audi und Porsche.
Auch bei den Neuwagen-Verkäufen belegt Mercedes-Benz jedes Jahr einen Spitzenplatz: 2023 brachten laut Zahlen der Importeursvereinigung Auto Schweiz nur VW (28’350) und BMW (21’300) mehr Autos neu auf die Strasse als Mercedes (19’500).
Viele Autos brauchen viele Ersatzteile. Und diese kommen bei Mercedes-Benz Schweiz aus dem Logistik-Center in Wetzikon. Ein paar Zahlen zur Einstimmung: 18’000 Quadratmeter umfasst die Lagerfläche des zentralen Lagers in Kempten. Das entspricht drei Fussballfeldern. 100’000 Fahrzeugteile sind hier eingelagert – von der kleinen Schraube bis zur Windschutzscheibe oder Fahrerkabine.

