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Für diesen Bauern aus Bisikon zählt beim Milchpreis jeder Rappen

Kleinvieh macht auch Mist, das gilt ebenso bei den Preisen für landwirtschaftliche Produkte. Bei Ueli Kuhn geht es dabei sogar um die Zukunft seines Hofes.

Für diesen Bauern aus Bisikon zählt beim Milchpreis jeder Rappen

Ein Rappen oder 400 Franken

Landwirt Ueli Kuhn fordert höhere Milchpreise und geht dafür auch auf die Strasse. Trotzdem will er von Bauernprotesten wie in der EU nichts wissen.

Die Zahlen hat Landwirt Ueli Kuhn aus Bisikon stets im Blick: «Ein Rappen mehr pro Kilo Milch, das macht bei mir etwa 400 Franken pro Monat oder 4800 Franken pro Jahr aus.»

Kuhn produziert auf seinem Bauernhof mit gut 60 Kühen etwa 40’000 Liter Milch pro Monat. Einen kleinen Teil der Milch verkauft Kuhn direkt ab Hof für Fr. 1.20 pro Liter. Den Rest liefert er an eine Genossenschaft, die den weiteren Vertrieb regelt.

Ab Juli wird Kuhn für jeden Liter wohl etwas mehr Geld erhalten. Denn die Branchenorganisation Milch (BOM) hebt dann den Richtpreis pro Kilo um drei Rappen an. In der BOM sind Organisationen der Milchproduzenten und Milchverarbeiter sowie Firmen der Industrie und des Detailhandels vertreten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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