VZO brechen in die elektrische Zukunft auf
Neue Busse ab Februar
Der erste Elektrobus ist in Grüningen eingetroffen. Auf die VZO warten allerdings noch einige Herausforderungen bis zum CO2-freien Busbetrieb.
«Als Fahrgast fährt es sich wie auf Watte», schwärmt Joe Schmid. Der neue Direktor der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) ist begeistert vom neuen Elektrobus, der seit wenigen Tagen beim Hauptsitz in Grüningen steht. Kurz vor Weihnachten konnte er sich bei der Überführung des Busses ins Oberland einen ersten Eindruck vom Fahrgefühl machen. «Man hört einfach nichts.»
Schmid spricht von «einem Meilenstein» und «einem geschichtsträchtigen Moment». «Es kam nicht nur ein Bus, sondern es ist der Beginn einer neuen Ära.» Der neue Gelenkbus wird das erste elektrische Fahrzeug sein, das auf dem VZO-Netz zum Einsatz kommen wird. Zwei weitere rote Standardbusse sollen bis Mitte Januar aus dem Werk in Mannheim eintreffen. Sie werden künftig auf dem Stadtbusnetz in Rapperswil-Jona verkehren.
Von aussen ist der neue Gelenkbus kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Er ist im typischen Blau mit dem silbernen Seitenstreifen gehalten. Auch das Interieur ist identisch. Einzig die Front hebt sich optisch ab. Zudem hat der neue Bus keine klassischen Seitenspiegel mehr. Auch diese sind nun elektrisch. So zeigen mehrere Bildschirme den Chauffeusen und Chauffeuren an, was gerade um den Bus herum geschieht.
