«Ich bin einfach froh, dass es weitergeht»
Stewi-Geschäftsführer Lorenz Fäh
Ein Umzug an sich ist schon eine Herausforderung. Ein Industrieunternehmen bei laufendem Betrieb zu zügeln, ist eine logistische Herkulesaufgabe.
Es ist kalt an diesem Donnerstagmorgen an der Rudolf-Diesel-Strasse in Winterthur-Grüze. Der erste Schnee ist bis ins Flachland gefallen, ein matschiger Brei liegt auf dem Vorplatz der Firma Stewi, die hier seit mehr als 50 Jahren ihre legendären Wäschetrockner produziert.
Geschäftsführer Lorenz Fäh führt durch den in die Jahre gekommenen Industriebau. «Eigentlich ist es ja mehr eine industrielle Manufaktur als eine Fabrik», sagt der 65-Jährige.
In der Tat steckt noch immer viel Handarbeit in den Stewi-Produkten. Im Hintergrund fädelt gerade eine Stewi-Mitarbeiterin Kunststoffschnüre in eine der Wäschespinnen. Die Produktion soll während des Umzugs möglichst ohne Unterbruch weitergehen.
