1200 Besucher erlebten Textilindustrie hautnah
Uster Technologies
Uster Technologies setzt internationale Industriestandards. Am Tag der offenen Tür präsentierte sich das Unternehmen der lokalen Öffentlichkeit.
Es sei eine eigenartige Situation, stellte CEO Davide Maccabruni fest: «Auf der ganzen Welt ist der Name Uster in der Textilindustrie eine Marke. Aber an unseren Standort kennt man uns kaum.»
Um das zu ändern, lud das Unternehmen, das sich zwar zu Recht, aber etwas sperrig als «weltweit führender Anbieter von Qualitätsmanagement-Lösungen in der Textilindustrie» bezeichnet, zum Tag der offenen Tür.
Das Firmenareal in Niederuster war am Samstag ein Festgelände von 2400 Quadratmetern mit vielen Attraktionen: eine Hüpfburg für die Kleinen, ein Fotobus, ein Online-Spiel am grossen Bildschirm, ein Mega-Töggelikasten usw. Auch Foodtrucks und Getränkestände durften nicht fehlen. Bei spätsommerlichem Wetter folgten über 1200 Personen der Einladung des grössten privaten Arbeitgebers der Stadt Uster, darunter auch viele Angehörige der 300 Mitarbeitenden.
Standard in der Textilindustrie
Höhepunkt und zentrales Anliegen von Uster Technologies war der Rundgang mit Blick hinter die Mauern des historischen und denkmalgeschützten Firmengebäudes. An verschiedenen Stationen erhielten die Gäste Einblicke in die Welt der Hightech-Lösungen für die Qualitätsprüfung und -sicherung in der Textilindustrie.
Werden die verschiedenen Qualitäten von Garnen heute gemessen, dann geschieht dies weltweit «according to Uster». Das Unternehmen, das im Jahr 2003 durch ein Management-Buy-out aus der ortsansässigen Zellweger-Luwa-Gruppe hervorging, setzt seit den 1950er Jahren die Standards in dieser Industrie, deren Produkte jede und jeder von uns täglich am Körper trägt.

An verschiedenen Posten und in themenspezifischen Führungen gaben die Uster-Mitarbeitenden ihr Fachwissen weiter. Die Montage eines Faserreinigers fand das Publikum ebenso beeindruckend wie die Demonstration an der Spulmaschine und die auf Panelen dargestellten Fakten.
Im Bereich «von der Faser zum Gewebe» gab es mit verschiedenen Baumwollfasertypen Wissen zum Anfassen, und die Besucherinnen und Besucher konnten es spielerisch mit Artificial Intelligence aufnehmen, wie sie in den Qualitätssystemen des international tätigen Unternehmens eingesetzt wird.
Eine weltmeisterliche Überraschung
Im grossen Festzelt spielte die Band Funtonic und sorgte mit bekannten Hits für Stimmung. Als Überraschungsgast stand auch Nils Stump auf der Bühne. Der Judo-Weltmeister hatte vor einigen Jahren seine Lehre bei Uster Technologies gemacht. Nach einem Interview und Fragen aus dem Publikum nahm sich der 26-Jährige vom Judo Club Uster auch viel Zeit, um für seine grossen und kleinen Fans Autogramme zu schreiben.

130 Mitarbeitende – und somit annähernd die Hälfte der Belegschaft in Uster – halfen am Tag der offenen Tür mit und trugen am Info-Desk und Getränkestand, als Rundgangbegleitung und Speaker, als Betreuung der Ausstellung und der Wissensposten und in verschiedenen Funktionen im Hintergrund zum guten Gelingen des Events bei.
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung und mit der Atmosphäre, die wir alle an diesem Tag genossen haben. Meine Anerkennung und mein besonderer Dank gelten dem Organisationsteam für seine unermüdliche Arbeit und den vielen begeisterten Freiwilligen, die einen tollen Einsatz geleistet haben», stellte CEO Davide Maccabruni am Ende eines ereignisreichen Tages fest.
Maccabruni selbst hielt einen Vortrag auf dem Rundgang und verteilte den Gästen Andenken. «Der Anlass ist für uns ein Schritt, in Uster und Umgebung so bekannt zu werden, wie wir in der Textilbranche auf der ganzen Welt sind. Wir sind stolz, Uster in unserem Firmennamen zu tragen und der grösste private Arbeitgeber der Stadt zu sein.»
