Es ist ein Bilderbuchstart für einen jungen Fussballer. Gleich im ersten Testspiel von Anfang Januar läuft Stephan Seiler mit Star-Rückkehrer Blerim Dzemaili im defensiven Mittelfeld des FC Zürich auf. «Ich habe mich gut gefühlt», sagt der Wetziker. Es sei etwas Besonderes gewesen, an der Seite von Dzemaili spielen zu dürfen.
Doch Freude und Leid können ganz nahe beieinander sein. Seiler spielt zwar wie geplant die 45 Minuten fertig. Er hat aber schon während der Partie nach einem Zweikampf mit einem Luzerner ein schlechtes Gefühl. «Da ist etwas kaputt.»
Es sollte ihn nicht täuschen. Und nach einem MRI ist klar: Das Syndesmoseband am linken Fuss ist angerissen. Es ist eine Verletzung zur Unzeit. Nur gerade 18 Tage beträgt die Vorbereitung bis zum Re-Start. Und Seiler bleibt aussen vor.
«Er wäre sicherlich für einen Einsatz zum Beginn der zweiten Saisonphase bereit gewesen», sagt FCZ-Trainer Massimo Rizzo. Doch statt Kampf um ein Platz in der Startaufstellung ist beim 20-Jährigen hernach Geduld gefragt – in der Physiotherapie und beim Krafttraining.
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