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Darum hofft der FC Rüti auf einen Re-Start im April

Für die Fortsetzung der Meisterschaft in den unteren Ligen gibt es verschiedene Szenarien. Klar ist aber: Ein erneuter Abbruch soll unbedingt verhindert werden.

Für die Rütner Fussballer gab es in der Vorrunde noch nicht viel zu bejubeln., FCR-Trainer Shaip Krasniqi hofft auf einen baldigen Re-Start.

Archivfoto: Christian Merz

Darum hofft der FC Rüti auf einen Re-Start im April

Wann wird wieder gespielt? Oder kommt es sogar zum erneuten Saisonabbruch? Das sind die brennenden Fragen im Amateurfussball. Entsprechende Szenarien wurden bereits nach dem Unterbruch erarbeitet.

Und mittlerweile scheint klar: Ein Start im März dürfte aufgrund der anhaltenden Coronalage unrealistisch sein. Noch bis mindestens Ende Monat ist für Über-16-Jährige nur Konditions- und Techniktraining ohne Körperkontakt in Gruppen bis fünf Personen erlaubt.

Immerhin: Schon etwas mehr wissen die Klubs aus der 2. Liga interregional – darunter auch der FC Rüti. Das zuständige Amateurliga-Komitee zeigte ihnen unlängst bei einer Videokonferenz die möglichen Varianten für die zweite Saisonhälfte auf.

Oberste Priorität beim Verband hat dabei, dass die verschobenen Partien aus dem Spätherbst nachgeholt werden. Dadurch könnte die Meisterschaft mit Auf- und Absteigern in jedem Fall nach der Vorrunde gewertet werden. Diese Möglichkeit käme allerdings nur zur Anwendung, wenn die Klubs erst per 1. Mai das Training regulär aufnehmen könnten.

«Ich hoffe dass wir die Saison normal fertig spielen können. Das wäre gerecht.»

Shaip Krasniqi, Trainer FC Rüti

Überhaupt hat die Amateurliga grundsätzlich eine dreiwöchige Vorbereitungszeit bis zu den ersten Spielen einberechnet.

Rütis Ausgangslage

«Ich hoffe dass wir die Saison normal fertig spielen können. Das wäre gerecht», sagt FCR-Trainer Shaip Krasniqi zur Situation. Mit gutem Grund: Sein Team ist  derzeit auf einem Abstiegsrang klassiert.

Erschwerend für die Oberländer hinzu kommt, dass sie als einziges Team der gefährdeten Klubs der Gruppe 6 bereits zehn Partien absolviert haben. Eine Wertung nach der Vorrunde könnte also für die Rütner fatale Folgen haben.

Die April-Varianten

Wesentlich besser würde es für den FCR aussehen, wenn es grünes Licht für einen Start auf Anfang April geben würde. Bei dieser Stichmarke hat die Amateurliga sogar zwei Varianten herausgearbeitet:

  • Die Rückrunde ist mit 7 Wochentagsrunden möglich. Die Qualifikationsspiele zum Schweizer Cup können nicht mehr angesetzt werden.
  • Nach der Vorrunde werden die Gruppen aufgeteilt. Rang 1 bis 7 spielt um den Aufstieg. Rang 8 bis 14 um den Abstieg. Die Cupspiele finden statt.

Unabhängig davon wird derzeit in Absprache mit den Klubs eine Verlängerung der Meisterschaft bis zum 18. Juli geprüft.

Früherer Start im FVRZ

Und: Die verschiedenen Fahrpläne der Amateurliga werden in den Grundzügen wohl auch im Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) zur Anwendung kommen.

«Ans Allerschlimmste denken wir nicht. Eine erneute Annulation wäre ein gewaltiger Hammer.»

Willy Scramoncini, Leiter Spielbetrieb beim FVRZ

Der einzige wesentliche Unterschied betrifft die Vorbereitungszeit. Im FVRZ gilt es bei der April-Variante bereits am zweiten Wochenende (10./11. – und nicht ab 21.) ernst. Der Grund für den schnelleren Start: Laut Willy Scramoncini, Leiter Abteilung Spielbetrieb beim FVRZ, ist in den Wochen zuvor genügend Zeit für das Grundlagentraining vorhanden.

Der Zürcher Regionalverband will die Klubs spätestens bis Mitte Februar in einem Schreiben über die Pläne detailliert informieren. Doch was passiert wenn selbst Anfang Juni noch nicht gespielt werden kann? «Ans Allerschlimmste denken wir nicht. Eine erneute Annullation wäre ein gewaltiger Hammer», sagt Scramoncini.

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