Den ersten Höhepunkt gibts noch vor dem Auftakt in die Meisterschaft. In den 1/32-Finals des Schweizer Cups treffen die Zweitliga-Frauen des FC Effretikon am Samstag auf den NLB-Klub Schlieren.
Möglich wurde diese Affiche wegen des Corona-bedingten Saisonabbruchs. So wurden die Effretikerinnen unter allen Viertelfinalisten des FVRZ-Cups als Teilnehmer ausgelost. Die Vorfreude ist deshalb gross. «Das wird sicher ein interessanter Vergleich», sagt Trainer Patrik Meier und hofft auf eine schöne Zuschauerkulisse auf dem Sportplatz Eselriet.
Ein Erfolg über den Favoriten aus dem Limmattal würde ihn aber schon überraschen. «Das ist schon nochmals ein anderes Niveau», findet er.
Gerade mal ein Jahr spielt der FCE auf Stufe 2. Liga. «Die Qualität ist besser als ich erwartet habe», sagt Meier. Und dennoch: Die Effretikerinnen haben sich gut akklimatisiert. Als Aufsteiger lagen sie zur Meisterschaftshalbzeit auf Platz 7 im Mittelfeld.
Die Erwartungen sind deshalb aber nicht gestiegen. Nichts mit dem Abstieg zu tun haben ist weiterhin die oberste Maxime. Daneben soll alsbald ein zweites Aktivteam gebildet werden, nachdem 2017 die A-Juniorinnen aus dem Wettspielbetrieb zurückgezogen worden waren. Es würde helfen, die Frauenabteilung des Vereins noch besser zu positionieren.

