Rund drei Monate lang fand wegen der Coronavirus-Krise schweizweit kein Spiel statt. Das hat nun am Samstag ein Ende, wenn um 13 Uhr zwischen Winterthur und YF Juventus – unter Einhaltung von vereinsspezifischen Schutzkonzepten – die erste Trainingspartie im Raum Zürich stattfinden wird.
Fussballfans aus der Region müssen sich hingegen noch etwas gedulden, der erste Match eines Zweitligisten ist derzeit auf den 19. Juni zwischen dem FC Greifensee und Linth 04 angesetzt.
Es besteht dadurch aber beim Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) die berechtigte Hoffnung, mit der neuen Saison plangemäss ab Mitte August beginnen zu können.
«Wenn ein weiteres halbes Jahr nicht gespielt werden könnte, müssten wir den Laden herunterfahren.»
Patrick Meier, FVRZ-Geschäftsführer
Und dennoch: Patrick Meier, Geschäftsführer beim FVRZ, hat Respekt vor einer möglichen «zweiten Welle» und sagt: «Wenn ein weiteres halbes Jahr nicht gespielt werden könnte, müssten wir den Laden herunterfahren.» Sprich: Der Regionalverband käme nicht drumherum, Stellenprozente abzubauen – und könnte damit auch gewisse Dienstleistungen nicht mehr erbringen.

