Spielt neben Rüti in der nächsten Saison mit dem FC Uster wieder ein zweiter Klub aus der Region in der 2. Liga interregional?
Zwar gibt es auf den verschiedensten Leistungsstufen einige Tabellenführer, die sich nach dem Saisonabbruch wegen der Coronavirus-Krise um ihre Lorbeeren gebracht fühlen, und auch öffentlich ihre Enttäuschung über den Entscheid kundtaten. Doch darunter ist kein Verein aus dem Oberland.
Selbst Uster, der bestklassierte Zweitligist aus der Region, hat eigentlich keine sportlichen Argumente. Er lag bei Meisterschaftshalbzeit in der Gruppe 2 nur auf dem vierten Platz. Und dennoch wurde der Verein bei der zuständigen Amateurliga vorstellig. «Wir wären bereit für die 2. Liga interregional», bestätigt FCU-Sportchef Roland Leemann.
Die unbelohnte Reise
Doch weshalb überhaupt? Aufgrund einer Fusion zweier Interregio-Klubs und mindestens einem Rückzug ist es möglich, dass nicht mehr als 84 Teams (je 14 Mannschaften pro Gruppe) aus der bisherigen 2. Liga interregional für die nächste Saison übrig bleiben (siehe Box).

