Das Auftaktspiel des FC Rüti ist längst verschoben. Der Oberländer Interregio-Klub wäre am Samstag auswärts auf das U21-Team des FC Lugano getroffen.
Bereits am Mittwoch war aufgrund der sich zuspitzenden Coronavirus-Situation im Tessin der Notstand ausgerufen worden. Das öffentliche Leben ist bis mindestens Ende Monat massiv eingeschränkt. Die Tessiner Klubs dürfen deshalb nicht einmal Trainings abhalten.
Wie weiter also? Droht dem Regionalfussball dasselbe Szenario wie im Eishockey, wo am Donnerstag aufgrund der behördlichen Anordnungen die Meisterschaften in sämtlichen Regionen abgebrochen wurden?
Bereits Anfang März hatte der Schweizerische Fussballverband aufgrund der Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ein erstes nationales Spielverbot veranlasst.
Während die beiden ersten Spieltage auf Stufe Promotion League und 1. Liga verschoben wurden, konnten zuletzt aber zumindest wieder Trainingsspiele abgehalten werden.

