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Pfäffikon setzt den Positivtrend fort

Als einziger Drittligist aus der Region kann sich der FC Pfäffikon nach der Hinrunde echte Aufstiegschancen ausrechnen. Ernst ist die Lage dafür insbesondere für die zweite Mannschaft des FCP und Aufsteiger Hinwil.

Mönchaltorfs Joel Klauser versucht den Pfäffiker Dario Frevler zu stoppen., Pfäffikons Gino Mächler zieht vor dem Rüter Mirzet Rastoder ab.

Archivfoto: David Kündig

Pfäffikon setzt den Positivtrend fort

Unterschiedlicher könnte die Situation für die Pfäffiker Drittliga-Teams nicht sein. Denn während der FCP 2 in der Gruppe 3 auf einem Abstiegsplatz überwintern muss, zeigte die erste Mannschaft in der Gruppe 6 eine konstante Vorrunde und ist damit bei Meisterschaftshalbzeit als Leader auf Aufstiegskurs.

Fünf Siege in Serie feierte das Team von Marcel Erismann zuletzt. «Wenn es läuft, dann läuft es eben», sagt Sven Conzett. Für den Leiter Leistungsfussball ist das Abschneiden aber gleichwohl keine Überraschung. «Der Trend zeichnete sich schon im Frühling ab», sagt er.

«Die Jungen haben sich unter Erismann weiterentwickelt.» Tatsächlich verbesserte sich der FCP im Verlauf der Rückrunde noch von Platz 6 auf 2. Einzig das längst enteilte Wetzikon blieb ausser Reichweite.

Seeklubs auf Distanz gehalten

Für die Pfäffiker gab es auch hernach keinen Grund, die Gruppe zu wechseln und in der vermeintlich einfacheren Gruppe 3 die Rückkehr in die 2. Liga anzupeilen. «Ich habe viel lieber geile Derbys, als ständig gegen irgendwelche zweite Mannschaften zu spielen», sagte Coach Erismann vor dem Saisonstart.

Dieser Mut scheint sich auszuzahlen, nur schon weil die am­bitionierten Seeklubs regelmässig Punkte gegenseitig abknöpfen. 

«Wir machen uns da keine Sorgen.»
Sven Conzett, Leiter Leistungsfussball FC Pfäffikon

So schwer wie noch nie seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2013 tat sich hingegen die zweite Pfäffiker Mannschaft. Nachdem die letzten vier Partien allesamt verloren gingen, überwintert sie als Zweitletzter.

Conzett nimmt die derzeitige sportliche Schieflage unaufgeregt. «Wir machen uns da keine Sorgen. Es wurden im Sommer erneut einige Junioren nachgezogen. Das braucht eine gewisse Zeit.» Er ist überzeugt davon, dass das junge Team die Kurve kriegen wird.

Neuling mit magerer Torausbeute

Die Rückkehr in die 3. Liga hat sich bestimmt auch der FC Hinwil anders vorgestellt. Die Oberländer zieren mit nur einem Sieg das Tabellenende der Gruppe 6.

Aber: Der Aufsteiger hat noch zwei Nachtragsspiele zu bestreiten und könnte so entsprechenden Boden auf die nächsten Teams gutmachen. Augenfällig ist aber unabhängig davon die magere Ausbeute von acht Toren.

Die Hinwiler sind längst nicht die Einzigen aus der Region, für die der Klassenerhalt im Vordergrund steht. Beim FC Weisslingen setzte sich nämlich der bereits in der letzten Rückrunde (11 Spiele, 7 Punkte) eingesetzte Negativtrend fort.

Immerhin: Im Verlauf des Oktobers konnten endlich wieder zwei Siege gefeiert werden, sodass der FCW – sofern er sein noch ausstehendes Nachtragsspiel gegen Hinwil nicht verliert – knapp über dem Strich überwintert.

Zum Kreis der gefährdeten Klubs zählen zudem Wetzikon 2 und Mönchaltorf. Während dem FCW der Wechsel aus der Gruppe 3, wo er ein sorgenfreies Jahr mit Platz 6 erlebte, offensichtlich nicht gut tat, dürfte man in Mönchaltorf als Achtklassierter mit der derzeitigen Ausbeute zufrieden sein.

In der vergangenen Saison gelang der Ligaverbleib nämlich im Zweikampf mit Küsnacht nur aufgrund der wenigen Strafpunkte.

Die 3. Liga im Blickfeld
Mit den Reserveteams von Fehraltorf (Gruppe 9) und Uster (Gruppe 11) überwintern in der 4. Liga zwei Teams aus der Region auf einem Aufstiegsplatz. Der FCF verspielte dabei mit einer Niederlage im letzten Spiel sogar eine noch bessere Ausgangslage für die zweite Meisterschaftshälfte. Erster Verfolger der Fehraltorfer ist Veltheim 3 mit zwei Punkten Rückstand. Sogar ein Polster von fünf Zählern hat Uster auf die nächsten Verfolger Greifensee 2 und Bauma. Dieses erarbeitete sich der Leader nach der Startniederlage mit neun Siegen in Folge – das Torverhältnis von 54:14 unterstreicht die Dominanz. Die Chancen auf den Ustermer Wiederaufstieg nach drei Jahren in der 4. Liga sind also günstig. (zo) 
 

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