Ein unerfreulicher Einstand
Rund 75 Minuten durfte Zweitliga-Aufsteiger FC Effretikon bei der 1:4-Niederlage gegen Oerlikon/Polizei zumindest auf einen Punktgewinn hoffen. Dann aber kassierte der FCE den vorentscheidenden dritten Gegentreffer.
«Da müssen wir jetzt durch. An solchen Dingen wächst man.»
Effretikon-Trainer Flakon Halimi
Den Effretikern bot sich danach zwar noch die eine oder andere Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Doch je länger dieser nicht gelang, desto mehr schwand der Glaube auf eine Wende.
«So ab der 80. Minute war der Mut der Spieler weg, der Kopf war leer», sagte Trainer Flakon Halimi.
Neuzugang Murati trifft
Nach rund einer halben Stunde war das Heimteam in Rückstand geraten, reagierte aber umgehend darauf. Enis Murati wurde nach einem Seitenwechsel ideal lanciert. Der Neuzugang traf mit einem trockenen Schuss zum 1:1. Es blieb das einzige Erfolgserlebnis.
Das klare Resultat aber nahm Halimi nicht zum Anlass, um Trübsal zu blasen. «Wir haben unsere Haut teuer verkauft», fand er und sprach von einem sehr spielstarken und gut eingestellten Gegner.
Eiskalte Gäste
Der Saisonauftakt verdeutlichte den Effretikern aber auch, dass eine Klasse weiter oben ein steifer Wind bläst.
«Fehler, wie wir sie heute gemacht haben, werden eine Liga tiefer nicht ausgenutzt. Jetzt aber schon», sagte Halimi. Einer davon führte kurz vor dem Pausenpfiff zum wegweisenden 1:2.
Nachdem einer seiner Spieler den Ball vertändelt hatte, schlugen die Gäste blitzschnell zu. Seine Mannschaft habe sich in dieser Situation «sehr naiv verhalten», ärgerte sich Halimi. Wie auch bei jener Szene, die zum Penalty und dadurch zum 1:4 führte.
«Aber da müssen wir jetzt durch. An solchen Dingen wächst man.» (ome)
