Nach fünfjähriger Abwesenheit ist der FC Effretikon in der 2. Liga zurück. Den Aufstieg schaffte die Mannschaft von Trainer Flakon Halimi auf eindrückliche Art. Die Effretiker distanzierten die zweitklassierten Bülacher um gleich acht Punkte. Sie kassierten nur eine einzige Niederlage und erzielten 75 Tore – das sind im Schnitt deutlich über drei pro Partie.
Routinier Christoph Panzer sagt, er sei schon länger überzeugt gewesen, dass mit der Qualität dieser Mannschaft die 2. Liga drin liegen müsse, die Stabilität aber habe gefehlt. «Jetzt griffen die Zahnrädchen ineinander.» Dem Einsatz und der Disziplin schenkte man die nötige Aufmerksamkeit. «Denn nur mit Talent gewinnt man keinen Blumentopf.»
«Allenfalls fehlt uns ein wenig die Erfahrung. Dafür sind wir hungrig.»
Flakon Halimi, Trainer
Eine Spielklasse weiter oben weht ein anderer Wind, das Tempo ist höher, Fehler werden konsequenter bestraft. Das alles wissen die Effretiker. Sie gehen die Aufgabe mit Respekt an, wollen aber gleichwohl ohne Angst auftreten und im Kampf um den Ligaerhalt auf die Stärken setzen, die ihnen zuletzt zum Erfolg verhalfen.
Nicht nur hinten hineinstehen

