Bei der Konkurrenz ist der FC Dübendorf oft genannter Aufstiegskandidat. Weitaus defensiver äussern sich die Verantwortlichen des Glattaler Klubs. «Wir wollen sofort punkten und uns bis zur Winterpause eine gute Position im Mittelfeld der Tabelle erarbeiten. Und dann in der Rückrunde angreifen», sagt Marcello Stellato.
Der neue Trainer nennt Kilchberg-Rüschlikon und YF Juventus 2 als warnende Beispiele. Die beiden Mannschaften waren einst nach dem ersten Abstieg gleich noch in die 3. Liga durchgereicht worden. In der Favoritenrolle sieht der 55-Jährige vielmehr Oerlikon/Polizei, Phönix Seen, Aufsteiger und Cup-Finalist SV Schaffhausen sowie Lokalrivale Uster.
Eine gute Basis
An seiner vormaligen Wirkungsstätte Horgen hatte Stellato gleich zu Beginn quasi ein neues Team zusammenstellen müssen. Ganz anders ist die Ausgangslage beim FCD. Nahezu alle Leistungsträger hielten dem Verein auch nach der Relegation aus der Interregio die Treue. Stellato musste deshalb nur etwas an den Stellschrauben drehen.
«Mit dieser guten Basis ist es doch weitaus angenehmer», betont der Coach. Immerhin: Mit Rückkehrer Yves Holbe (von Schwamendingen) und Orhan Cavgin (Urdorf) sorgen – neben den zahlreichen Jungen – zwei bestandene Kräfte für Blutauffrischung im Kader.

